Waldviertler, Liedermacher und Engel
PÜRBACH/GRIESBACH. Der Waldviertler Liedermacher Günther Novak hat Ende April im Waldviertler Hoftheater ein Musikvideo gedreht. Jetzt wurde ein Kurzfilm über die Entstehung auf YouTube veröffentlicht. Tips bat den sympathischen Musiker zum Exklusivinterview. von ERICH SCHACHERL

Tips:Soeben ist von dir ein Kurzfilm über die Dreharbeiten zu deinem Musikvideo „Lebma jetzt, lebma heit“ auf YouTube veröffentlicht worden. Worum geht es dabei?Günther: Ich habe Ende April mit ungefähr 50 Statisten im Waldviertler Hoftheater in Pürbach ein Musikvideo zu meinem Lied „Lebma jetzt, lebma heit“ gedreht. Zweieinhalb Tage dauerten die Dreharbeiten. Der Film der jetzt veröffentlicht wurde, zeigt die Highlights des Wochenendes. Es ist ein Einblick ins Musikvideo und seine Entstehung.Tips: Was ist zu sehen?Günther: Der Drehort wird gezeigt, verschiedene Szenen vom Film, wo die Zuseher schon einen Einblick kriegen, worum es im Musikvideo geht. Dazu kommen Szenen mit mir, in denen ich erkläre, was passiert und was die Hintergründe des Liedes sind, was ich damit aussagen will.Tips: Wie waren die Dreharbeiten?Günther: Das waren interessante, aufregende, actionreiche, anstrengende und herzliche Tage. Das Hoftheater hat sich in ein eigenes Universum verwandelt. Alle die dabei waren, hatten das Gefühl, in einer ganz speziellen Welt zu sein. Viele Statisten, die mitgespielt haben, sind Freunde und Bekannte von mir. Von einigen habe ich gehört, dass sie einige Tage gebraucht haben, um aus dieser Stimmung wieder raus zu kommen. Mir selbst ist es auch so gegangen, ich habe zirka eine Woche gebraucht. Das war eine tolle Erfahrung.Tips:Ist das Musikvideo auch schon fertig?Günther: Ja, es ist fertig, wurde aber noch nicht veröffentlicht, weil das im Herbst im Rahmen eines großen Events, bei dem auch meine neue CD „Da Woidviertler“ der Öffentlichkeit präsentiert wird, passieren soll. Ein großes Fest ist geplant, mit CD-Präsentation, Video-Veröffentlichung, einem Konzert von mir und noch einigen Überraschungen.Tips:Das ist dein erstes Musikvideo. Warum hast du gerade dieses Lied dafür gewählt?Günther: In dem Lied geht es um Lebensfreude. Ich will den Menschen damit zeigen, dass es gut und wichtig ist, jeden Moment zu genießen und mit Freude zu leben.Tips: Du agierst im Film natürlich als Musiker, aber hauptsächlich als beflügelter Engel in Menschengestalt. Warum Günther Novak als Engel?Günther: Der Film beginnt damit, dass ich vom Himmel als Engel auf die Welt komme und den Menschen versuche zu vermitteln, dass sie das Leben jetzt und in vollen Zügen leben sollen. Das ist meine Aufgabe als Himmelsbote. Am Anfang kann mich nur ein Mann sehen und verstehen, am Ende alle und damit haben sie die Botschaft verstanden.Tips:Wie hast du dich als Engel gefühlt?Günther: Super. Ich habe mich mit der Figur des Engels sehr stark identifizieren können. Schon wie ich den Text und das Lied geschrieben habe, hatte ich das Gefühl, das ich wie ein engelhaftes Wesen mit einer besonderen Herzlichkeit die Botschaft vermitteln kann. Das wurde jetzt in Bilder umgewandelt. Ein Engel symbolisiert für mich Leichtigkeit, Freiheit, Geborgenheit und Ehrlichkeit.Tips:Reden wir eigentlich von einem Amateurvideo oder einer professionellen Produktion?Günther: Es handelt sich um ein professionelles Video. In der Regisseurin Verena Ströher und dem Kameramann Daniel Schneider habe ich zwei Profis gefunden. Mit ihnen gemeinsam wurden verschiedene Ideen entwickelt, sie haben anschließend das Drehbuch geschrieben und beim Dreh leiteten sie das Ganze. Sie haben hervorragende Arbeit geleistet, ich bin begeistert.An dieser Stelle möchte ich ein großes Dankeschön an alle richten, die beim Videodreh dabei waren. Besonders an Silvia Lüftenegger und Harald Gugenberger vom Waldviertler Hoftheater.Tips: Danke für das Gespräch.Weitere Informationen zum Künstler gibt es unter http://www.guenthernovak.com


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