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Die Leinenhändlersaga: Nach 14 ausverkauften Vorstellungen lässt man wieder den Alltag einkehren

Martina Gahleitner, 11.08.2017 07:44

PUTZLEINSDORF. Tribüne und Bühnen sind abgebaut, am Marktplatz sind die Biertisch-Garnituren zusammengeklappt und auch im Pfarrheim Vitum ist wieder alles an seinem Platz. Nach monatelanger Vorbereitung und 14 ausverkauften Vorstellungen sind die Spuren der Leinenhändlersaga beseitigt. Nur in den Köpfen der Beteiligten und Zuhörer wird das grandiose Volksstück noch lange nachhallen.

  1 / 3   Ein Aufführungsmarathon mit vielen, sehr positiven Rückmeldungen ist vorüber. Foto: Konrad Leitner

Ein bisschen Wehmut war schon dabei, als am Dienstag Abend der symbolische Vorhang zum letzten Mal fiel. Dementsprechend lang wurde es für so manchen auch bei der Dernierenfeier. Aber von Anfang stand der letzte Aufführungstermin fest. „Wir haben nur eine Aufführung absagen müssen, sämtliche Ersatztermine gespielt und zudem zwei Zusatztermine. Insgesamt gab es 14 Vorstellungen der Leinenhändlersaga, die alle ausverkauft waren. Am letzten Abend hätten wir noch 50 zusätzliche Karten gebraucht“, bilanziert Produktionsleiter Karl Lindorfer, der sich auch über die vielen, sehr positiven Rückmeldungen freut. Diese hätten auch den Kartenvorverkauf immer wieder angekurbelt. Dass das Wetterglück mitspielte, war ein zusätzlicher Erfolgsfaktor. „Wir hatten einen sehr guten Draht zur Wetterwarte, auf diese Vorhersagen haben wir uns verlassen können. Das hat uns vieles erleichtert“, ergänzt Regisseur und künstlerischer Leiter Norbert Huber.

Gutes Zusammenspiel

Mit der Leinenhändlersaga wurde ein Stück Heimatgeschichte aufgearbeitet. Profis und Amateure standen dafür gemeinsam auf der Bühne, die „wirklich unglaublich gut zusammengearbeitet haben“, sagt Huber. Überhaupt hatten alle im Ort Putzleinsdorf ihre Freude an dem Stück und haben sich damit identifiziert.

Fortsetzungs-Frage bleibt unbeantwortet

Nach dem großen Lob für die Leinenhändlersaga drängt sich natürlich die Frage nach einem neuen Stück oder einer Wiederaufnahme auf. „Aus der jetzigen Hochstimmung heraus, ist das schnell gesagt. Aber jetzt müssen wir den Alltag einkehren lassen und dann schauen, was übrig bleibt“, sagt Lindorfer. Ähnlich sieht das Librettist Johannes Huber: „Wenn es passt, dann ist ein neues Stück nicht ausgeschlossen. Es darf sein, muss aber nicht.“

Nächster Auftritt für Orchester

Für das NordwaldKammerorchester indes, das unter Dirigent Thomas Eckerstorfer die Musik zum Volksstück lieferte, steht bereits der nächste Auftritt bevor: Am 29. Oktober feiern sie das 40-jährige Bestehen des Landesmusikschulwerks OÖ mit einem Konzert in der Alfons Dorfner Halle in Lembach.


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