Inkassobetrüger auch im Bezirk aktiv - Vorsicht ist geboten
RAABS. Der Fall eines versuchten Betrugs mittels einer Inkassoforderung beschäftigt derzeit die Polizei in ganz Österreich. Ein erster Fall wurde nun auch in Oberndorf bei Raabs verzeichnet. Eine Scheinfirma namens EK Flex Forderung forderte per Schreiben von einem Bäcker fast 600 Euro. Der Tochter des Mannes kam dies sonderbar vor und ging zur Polizei. Dort stellte sich heraus das dieser Fall in eine Serie von Betrugsversuchen passt.

Die unbekannten Täter (mit dem Alias-Namen HARTMANN Stephan) versuchten, in betrügerischer Absicht und unter Vorhalt einer Inkassoforderung, das Opfer zu einer Geldüberweisung mittels Erlagschein auf ein niederländisches Konto zu bewegen. Gleich gelagerte Sachverhalte dürften bundesweit bereits mehrfach aufgetreten sein. Von der angeblichen Inkasso Firma wird der Name EK Flex Forderung verwendet, die angeblich am Parkring 10 in Wien beheimatet ist (diese Adresse existiert nicht, dort befindet sich der Stadtpark).
Polizei mahnt zur Wachsamkeit
Die Betrüger haben es offensichtlich vor allem auf ältere Personen abgesehen. Sie hoffen, mithilfe einer gefälschten Androhung eines Gerichtsverfahrens, Personen zum Bezahlen der Forderung zu bringen. Die Polizei rät, bei verdächtigen Zusendungen/Forderungen keinesfalls zu zahlen oder zu reagieren. Weiters sollten Forderungen genau gelesen werden, oft finden sich Rechtschreibfehler oder Logikfehler (z.B wird mit Gerichtskosten als Teil der Forderung argumentiert, aber gleichzeitig mit einem Gerichtsverfahren gedroht - schließt sich aus) bei gefälschten Forderungen. Außerdem können Personen die an der Rechtmäßigkeit einer Forderung zweifeln, auch die Polizei um Hilfe bitten. Sollte ein solches Schreiben kommen, unbedingt die Polizei verständigen.


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