Streit im Stall eskaliert: Rainbacher sieht rot und schießt auf seinen Bruder
RAINBACH. Ein zunächst harmloser Streit unter Brüdern eskalierte. Ein Rainbacher sah rot und schoss mit dem Gewehr auf seinen Bruder.

Zwei Brüder aus Rainbach im Innkreis gerieten am 25. April gegen 20.15 Uhr während der Stallarbeit aufgrund einer Nichtigkeit in Streit. Dabei dürfte der eine plötzlich rot gesehen haben und holte ein Kleinkaliber-Gewehr aus dem Haus. Obwohl sein Bruder schon eine Vorahnung hatte und davonlief, wurde er angeschossen. Die Kugel durchschlug beide Oberschenkel. Das Opfer konnte noch selbst die Rettung rufen. Beim Eintreffen der Polizei gegen 20.30 Uhr befand sich der Verletzte bereits im Krankenwagen. Nach der Erstversorgung wurde er in das Krankenhaus Ried im Innkreis eingeliefert. Der Täter befand sich zu dem Zeitpunkt wieder im Stall.
Tatwaffe sichergestellt
Bei der Erstbefragung gab er lediglich an, dass er mit seinem Bruder nur gestritten habe. Auf die Frage, warum er auf seinen Bruder geschossen habe, meinte er belanglos, dass im Krieg auch Leute erschossen werden. Bei der Festnahme verhielt sich der Rainbacher äußerst aggressiv. Im Anschluss wurde das Haus nach der Tatwaffe durchsucht. Diese wurde in einem versperrten Schrank im ersten Stock zusammen mit drei weiteren Langwaffen sowie Munition sichergestellt.


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