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SCHÄRDING. Fast zwei Jahre nach dem tödlichen Deckeneinsturz in einem historischen Gebäude am Unteren Stadtplatz in Schärding ist das Haus erneut einsturzgefährdet. Die Baubehörde veranlasste deshalb umfangreiche Sicherungsarbeiten.

Schärdinger Stadtplatz: In der Stadt Schärding muss ein Gebäude aus Sicherheitsgründen saniert werden. (Foto: Tips/Senzenberger)

Seit Anfang Juli laufen die Arbeiten, die von der Firma Katzlberger durchgeführt werden. Mithilfe zweier Kräne wird das Gebäude vom Dach aus gesichert. Ziel ist es, den Status „Gefahr im Verzug“ zu beenden und das Haus wieder in einen standsicheren Zustand zu versetzen. Die komplexen Maßnahmen erfolgen unter laufender Kontrolle eines Statikers und sollen voraussichtlich acht bis zwölf Wochen dauern.

Auch benachbarte Gebäude sind betroffen, weshalb Teile davon gesperrt wurden. Für die Sicherheit der Bauarbeiter kommen unter anderem ein Personensicherungskran sowie ein zusätzlich errichtetes Stiegenhaus zum Einsatz.

„Diese Maßnahmen sind unumgänglich“, sagt Schärdings Bürgermeister Günter Streicher (SPÖ). Sie seien rechtlich geprüft und von der Baubehörde erteilt worden. „Besonders wichtig ist mir die Sicherheit, welche die ausführende Baufirma entsprechend gewährleistet.“


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