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RAINBACH. Nicht nur in Freistadt in der Tilly-Kaserne leben seit kurzem mehrere Flüchtlinge, auch in Rainbach wurde ein Quartier für 13 Flüchtlinge aus Syrien zur Verfügung gestellt. Vorbildhaft ist dabei die Unterstützung, die die Asylwerber von der Bevölkerung erhalten.

  1 / 2   Der ehemalige Volksschuldirektor Friedrich Lengauer in Rainbach lernt mit den syrischen Flüchtlingen Deutsch.
Im sogenannten Hofmeister-Haus sind die 13 syrischen Kriegsflüchtlinge untergebracht. Eine weitere Wohneinheit in diesem Haus wird noch saniert, sodass noch einmal ungefähr so viele Flüchtlinge ein Zuhause in Rainbach finden können. „Wir haben von Anfang an versucht, die Pfarre in die Flüchtlingsthematik einzubinden. Auch der Integrationsausschuss der Gemeinde und die Volkshilfe mit Maria Hametner kümmern sich vorbildlich um die Flüchtlinge“, sagt Bürgermeister Fritz Stockinger. Um den Asylwerbern das Leben so einfach wie möglich zu machen, gibt es viele Freiwillige, die die Familien unterstützen. „Lehrer geben Deutschunterricht, viel Sachen, wie Kleidung und Gitterbetten wurden schon gespendet“, freut sich Stockinger über die Solidarität in der Gemeinde. Der Mutter-Kind-Treff habe sich der zwei Kleinkinder angenommen, der Sportverein lädt zum Fußballspielen mit den Flüchtlingen ein. Auf der Homepage www.rainbach-mkr.at wird regelmäßig aktualisiert, welche Gegenstände für die Flüchtlinge gesucht werden und wie sie unterstützt werden können. Auch ein Spendenkonto für Sozialbedürftige wird eingerichtet. „Wir wollten nicht nur ein Gebäude zur Unterbringung zur Verfügung stellen, sondern sichergehen, dass auch das Rundherum passt. Die Flüchtlinge haben teilweise noch Angst, sie müssen erst ankommen. Das Wichtigste ist jetzt, dass sie die Sprache lernen. Derzeit werden sich noch bei Arztbesuchen und dergleichen von Freiwilligen begleitet“, sagt Stockinger. Wichtig dabei sei aber, dass die Flüchtlinge nicht verwöhnt werden, sondern selbstständig werden. „Sie sind sehr willig, dass sie etwas lernen. Ein paar der Jugendlichen möchten gerne studieren, wenn sie in Österreich bleiben dürfen.“

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