Post plant Basis im Gemeindegebiet Neumarkt
NEUMARKT. 100 neue Arbeitsplätze für Neumarkt sind in greifbarer Nähe: Die Post plant eine zentrale Basis mit E-Auto-Flotte im Betriebsbaugebiet Matzelsdorf.

Nach monatelangen Gesprächen und Verhandlungen sind wichtige Vorentscheidungen getroffen. Verantwortliche der Post haben Neumarkts Bürgermeister Christian Denkmaier darüber informiert, dass die zentrale Basis für die Regionen in Neumarkt realisiert werden soll.
Baubeginn für 2026 geplant
Sofern es sich bei der Ausarbeitung der Detailverträge und den behördlichen Verfahren nicht mehr spießt, ist der Baubeginn noch für heuer geplant. Die Fertigstellung wird für Herbst 2027 angestrebt. Den Auftrag für die Errichtung des Gebäudes wird dem Vernehmen nach seitens der Post in den kommenden Tagen an die Bestbieter-Firma vergeben.
100 Zusteller
Künftig werden somit voraussichtlich rund 100 Post-Zusteller in Matzelsdorf allmorgendlich ihre Brief- und Paketpost vorbereiten, um dann mit E-Autos in die umliegenden Gemeinden und Regionen auszuschwärmen. „Neben der neu zu errichtenden modernen Zustellbasis, die für die regionalen Mitarbeiter der Post bessere Arbeitsbedingungen bietet, ist die Elektroflotte nämlich ein weiterer wesentlicher Kerninhalt des Projekts Basis Neumarkt“, sagt Denkmaier.
„Positive Auswirkungen für Gemeinde“
„Die Entscheidung der Post für den Standort Neumarkt hätte weitreichende positive Auswirkungen für die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde“, freut sich Bürgermeister Christian Denkmaier über erwartbare wirtschaftliche Impulse angesichts zusätzlicher Kommunalsteuer-Einnahmen. „Mit der Post würde sich im Betriebsbaugebiet der Gemeinde ein weiteres seriöses Unternehmen ansiedeln, das keine Emissions- und Lärmprobleme schafft und somit eine optimale Erweiterung der anrainerfreundlichen Betriebsstruktur in Matzelsdorf darstellt“, ist der Bürgermeister zuversichtlich, dass das Projekt zeitnah vertragsreif ist.
Grundsatzbeschluss im Gemeinderat
„Der Gemeinderat hat in diesem Zusammenhang bereits vor Monaten einen einstimmigen Grundsatzbeschluss gefasst, um die Realisierung der Basis Neumarkt zu ermöglichen“. Dass es in absehbarer Zeit und noch vor der Bauverhandlung „eine gute und angemessene Information der Anrainer“ geben werde, sei laut Bürgermeister „selbstverständlich“.
„Gestaltungskraft erhalten bleiben“
„Neumarkt zählt zu jener Handvoll Gemeinden im Bezirk, denen es bislang trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen gelungen ist, das Gemeindebudget aus eigener Kraft zu stemmen. Die Hoffnung ist nun groß und berechtigt, dass es uns dank der neuen Post-Basis mit 100 zusätzlichen Arbeitsplätzen gelingen wird, auch mittel- und längerfristig ohne strukturelle Hilfe aus dem Härteausgleichs-Fonds des Landes auszukommen. Damit würde die Gestaltungskraft der Gemeinde, etwa in Sachen Kinderbetreuung, Freibad-Erhaltung, Vereinsförderung oder auch Realisierung wichtiger Feuerwehr-Vorhaben, weiterhin erhalten bleiben“, so der Bürgermeister.








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