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PEHENDORF. Die Feuerwehren treten am 27. Juni gegen die Stoppuhr an! Bei den diesjährigen Leistungsbewerben werden mehr als 600 Feuerwehrmänner und natürlich auch -frauen am Austragungsort in Pehendorf (Gemeinde Rappottenstein) erwartet. Dabei wird die schnellste Gruppe aus dem Abschnitt Groß Gerungs sowie auch der Bezirkssieger gekürt.

Daniel Pachner und Jakob Fürst von der FF Groß Gerungs kämpfen gegen die Stoppuhr. Foto: Günther Huber

Der Befehl „Brandobjekt gerade aus, Wasserentnahmestelle der Bach, ...“ ist das Startzeichen für die neunköpfigen Löschgruppen, die Wasserversorgung raschest möglich aufzubauen und die Angriffsleitungen zu legen. Die Gesamtdistanz beträgt etwa 75 Meter und wird von gut trainierten Teams in 31 Sekunden – in voller Montur und bepackt mit Schläuchen und Strahlrohr ¬ bewältigt. Dabei kommt es jedoch nicht nur auf die Schnelligkeit an. Fehlerhaftes Arbeiten wird mit Punkteabzügen geahndet. Die Kommunikation erfolgt dabei nur mittels Handzeichen und exakten Befehlen. Das Sprechen in der Gruppe ist nicht gestattet. Der 450 Meter Staffellauf in Einsatzkleidung stellt die abschließende Disziplin dar.Bronze und SilberAngetreten wird in den Disziplinen „Bronze“ und „Silber“. Der Unterschied besteht darin, dass im Bronze-Bewerb die Aufgaben der Teilnehmer fix zugeteilt sind. Den Anwärtern auf das silberne Leistungsabzeichen wird die Position in der Gruppe erst kurz vor Beginn zugelost.Feuerwehrjugend auch am ZugZusätzlich finden an diesem Wochenende auch die Leistungsbewerbe der Feuerwehrjugend statt. Im Bezirk Zwettl sind derzeit etwa 100 Mädchen und Burschen bei der Feuerwehrjugend. Auch sie messen ihre Leistungen mit Gleichaltrigen bei den Bewerben in Pehendorf 2015. Dabei sind neben einem Hindernislauf mit Geräten der zielsichere Umgang mit dem Strahlrohr und die Geschwindigkeit beim Staffellauf gefragt. Für diese Leistungen trainieren die Florianijünger bereits seit den Wintermonaten. Eine gute körperliche Kondition ist von Vorteil aber auch die exakte Ausführung aller Handgriffe darf nicht außer Acht gelassen werden.Neben der körperlichen Ertüchtigung sind die Leistungsbewerbe stets auch ein Ausdruck von Zusammenhalt und Kameradschaft. Die Handhabung der Geräte wird dabei zusätzlich gefördert und ist ein wichtiger Teil der zeitgemäßen Ausbildung in der Feuerwehr.


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