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RAPPOTTENSTEIN. „TTIP darf nicht kommen – wir werden alles daran setzen, derartige Freihandelsabkommen zu verhindern“, verdeutlichte ÖKR Josef Etzenberger, NÖ Landes- und Bundesvorsitzender der SPÖ Bauern, im Rahmen der Landesvorstandssitzung in Rappottenstein vergangenes Wochenende.

V.l.: KR Franziska Weber, KR Franz Schöller, Ök.-Rat Josef Etzenberger, BR Bgm. Adelheid Ebner, LGF Robert Laimer, BGF Matthias Friedrich.

„Chlorhuhn, Hormonfleisch und Gentechnik sind die plakativsten Beispiele für die Gefahren, die von TTIP, CETA und ähnlichen Abkommen im Bereich der Lebensmittelproduktion ausgehen. Wir wollen wettbewerbsfähige, landwirtschaftliche Betriebe statt Fabrikslandwirtschaften, bei denen nur der Profit, nicht aber die Konsumenten im Mittelpunkt stehen. Kleine und mittlere Landwirtschaftsbetriebe sind flexibler, stabiler und leistungsfähiger und für die Vitalität unserer ländlichen Räume wertvoller als industrielle Agrarstrukturen. Sie sind ein wichtiger Aktivposten in unserem Land“, so Etzenberger.

Der Landesvorstand der sozialdemokratischen Landwirte kritisierte auch die Haltung von Landwirtschaftskammer-Präsident Schultes in Bezug auf das Freihandelsabkommen TTIP. Bundesgeschäftsführer Matthias Friedrich berichtete über die neuen Vorhaben, die Vernetzung und Kommunikation der SPÖ Bauern weiter zu vertiefen: „Wir werden uns bei den Bauern in ganz Österreich zeigen und ihnen unsere Ziele und politischen Inhalte vermitteln. Die Anliegen der Bauernschaft, insbesondere der kleinen Familienbetriebe, sind uns ein Anliegen und haben Priorität.“

Landesgeschäftsführer Robert Laimer berichtete von der Politik im Land Niederösterreich und zeigte auf, wie wichtig im ländlichen Raum die alternative Arbeitsweise der SPÖ ist: „Es gilt, weiter gerade jetzt zu den Leuten zu gehen, ihre Anliegen anzuhören und diese auch ehrlich zu vertreten. Am Ende des Tages wird sich zeigen, wer die Interessen der Bevölkerung, der KMU und EPU vertritt und hinter den hart arbeitenden Bauern steht oder wer die Konzerne unterstützt. Es ist an der Zeit, Farbe zu bekennen.“Bundesrätin Bürgermeisterin Adelheid Ebner präsentierte die aktuellen Anliegen und Vorhaben im Waldviertel: „Eine gesicherte Infrastruktur und die Schaffung von Arbeitsplätzen sind Aufgaben sozialdemokratischer Politik. Der ländliche Raum leidet unter der Abwanderung und wenn man weiß, dass täglich in Österreich zehn landwirtschaftliche Betriebe schließen, so ist von dieser traurigen Tatsache auch das Waldviertel betroffen.“


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