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Leserartikel Martin Grob, 10.08.2018 19:00

Rastenfeld. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit ist das Trinkwasser in der Gemeinde Rastenfeld knapp geworden. Dazu kommt, dass der Wasserverbrauch wegen der Hitze drastisch ansteigt. Nun musste die EVN zwei Tankwagen mit insgesamt 50 Kubikmeter Wasser anliefern.

In Rastenfeld wird derzeit das Trinkwasser knapp. Foto: chompoo09/ Shutterstock.com
In Rastenfeld wird derzeit das Trinkwasser knapp. Foto: chompoo09/ Shutterstock.com

„Es regnet leider viel zu wenig“, gibt Rastenfelds Bürgermeister Gerhard Wandl (ÖVP) gegenüber Tips der anhaltenden Hitzewelle die Schuld an der Wasserknappheit in seiner Gemeinde. Aktuell sei der Wasserbedarf aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen um 40 Kubikmeter pro Tag höher als das regulär der Fall ist. Deshalb musste man die Bevölkerung von Rastenfeld per Kundmachung darüber informieren, äußerst sparsam mit dem örtlichen Trinkwasser umzugehen. „Die Bevölkerung hält sich dankenswerterweise daran“, so Wandl.

Als reine Vorsichtsmaßnahme bezeichnet der Ortschef, die Anlieferung von zwei Tanklastwägen mit insgesamt 50 Kubikmetern Wasser für die Rastenfelder Wasserversorgung. „Das Wasser wurde direkt in die Hochbehälter der Gemeinde eingespeist, die Bevölkerung bekommt davon gar nichts mit“, so Bürgermeister Wandl.

Weitere Lieferungen möglich

Man sei mit dieser Maßnahme vielleicht etwas übervorsichtig gewesen, räumt Wandl auf Nachfrage ein. Jedoch könne es bei einer weiterhin anhaltenden Hitzewelle und Trockenperiode durchaus sein, dass zusätzlich Tankwägen der EVN aus Theiß notwendig seien, um die Wasserversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.


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