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RASTENFELD. Große Veränderungen kündigen sich im Ortskern von Rastenfeld an. Mit der Eröffnung des neuen Nahversorgerzentrums werden einige Immobilien in bester Lage frei. Alle gehören der Marktgemeinde Rastenfeld und die hat für sie laut Bürgermeister Gerhard Wandl bereits etliche Pläne.

  1 / 3   All diese Immobilien gehören der Marktgemeinde Rastenfeld. Im Bild (v. l.) das Rathaus, Bankfiliale, die derzeitige Polizei-Dienststelle sowie ein Wohnhaus, in dessen Obergeschoß bislang die Zahnarztpraxis untergebracht war. Fotos: Brandt

Mitte Februar – rund zwei Monate früher als geplant – eröffnet das neue Nahversorgerzentrum Rastenfeld. Für die Marktgemeinde ein Herzensprojekt, tritt sie doch selbst als Bauherr auf und investiert rund 2,3 Millionen in das neue Dorfzentrum. Die Bevölkerung soll dort künftig bequem einkaufen und Arztbesuche erledigen können. Rund 30 Parkplätze stehen auf dem Areal zwischen Ortszentrum und B 37 zur Verfügung.

Kaffeehaus kommt

Hintergund für das ehrgeizige Projekt ist die Tatsache, dass der bestehende Nahversorger – der „Nah & Frisch“-Markt von Maria Pöll – zu klein geworden ist. Im neuen Zentrum steht ihr mit 240 Quadratmetern Verkaufsfläche nun mehr als doppelt soviel Platz zur Verfügung. Auch die Lagerräume sind deutlich größer gestaltet als bisher. Außerdem wird die Unternehmerin dort auch ein Kaffeehaus mit 35 Sitzplätzen betreiben. Bei schönem Wetter lädt künftig ein Gastgarten zum Verweilen ein.

Weiterer Gastrobetrieb

Mit der Eröffnung des neuen Zentrums wird der bestehende Nahversorger am Marktplatz leer. Laut Bürgermeister Gerhard Wandl (ÖVP) soll in das denkmalgeschützte Gebäude ein Gastronomiebetrieb einziehen. Es soll in Richtung Beisl oder Pub gehen und vor allem jüngere Leute ansprechen.

Polizei im Ort halten

In das neue Nahversorgerzentrum übersiedeln auch die Polizei und Zahnarzt Ewald Luftensteiner. Auf diese beiden Mieter warten dort ebenfalls großzügigere und barrierefreie Räumlichkeiten. Die Ordination ist künftig im Erdgeschoß angesiedelt, die Polizeistation im ersten Stock ist mit einem Lift erreichbar. Durch die modernen Räume, die sämtlichen zeitgemäßen Anforderungen entsprechen, hofft Wandl den Polizei-Stützpunkt langfristig absichern zu können.

Gemeinschaftspraxis

Für die beiden nun frei werdenden Objekte, die direkt nebeneinander liegen, hat die Marktgemeinde ebenfalls bereits Pläne. Wandl zufolge sollen die Räumlichkeiten saniert und barriefrei gestaltet werden. Danach stellt er sich dort eine Art Gemeinschafts­praxis vor mit gemeinsamen Wartebereich und getrennten Behandlungsräumen. Diese könnten beispielsweise von Masseuren, Physiotherapeuten oder Ärzten genutzt werden.

Mode statt Massage

Ursprünglich hätte ein Massageinstitut in das Nahversorgerzentrum einziehen sollen. Aus verschiedenen Gründen zog sich die Betreiberin jedoch wieder zurück. Stattdessen eröffnet nun Melanie Steininger im Obergeschoß eine Modeboutique.


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