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RECHBERG. Im Rahmen der Donau-Festwochen im Strudengau trifft zum wiederholten Mal zeitgenössische bildende Kunst auf die Idylle des Naturparks Mühlviertel.

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Mit der Vernissage der Ausstellung „Straight ahead – so gut es geht!“  von Willibald Katteneder fand am 29. Juli die inoffizielle Eröffnung der Donaufestwochen statt. Dem Künstler geht es bei seiner Installation um eine ironisch komprimierte Darstellung der komplexen Wechselwirkung zwischen dem modernen Menschen und der Natur. Dieser unendlich vielschichtigen Beziehung aus Abhängigkeit und Ignoranz oder Bewunderung und Vernichtung widmet er seine Arbeit. Der Sessel als Metapher für Zivilisation auf der einen Seite und Distanz zur Natur sowie Symbol für Macht auf der anderen Seite eröffnet sich dem Blick des Betrachters. Zwanzig Sessel stehen für zwanzig Jahrhunderte, auf die wir zurück blicken: kurvenreich. „Meist strebt der Mensch den kürzesten Weg an, er denkt, dieser führt zu Gewinn und Erfolg. In der Geschwindigkeit schleudert er… ein offener Prozess: es geht voran.“  Der 21. Sessel steht - noch - gerade. Welche Stellung er in der Geschichte annehmen wird, ist offen.

INFO „Land Art“ ist eine Ende der 1960er Jahre in den USA entstandene, 1968 im Rahmen einer Ausstellung in der Galerie von Virginia Dwan in New York erstmals als „Earth Works“ bezeichnete Kunstströmung der bildenden Kunst. Die „Land Art“ gehörte – gemeinsam mit dem Minimalismus – zu den radikalsten künstlerischen Konzepten jener Zeit und ist auch gegenwärtig in der Landschaftsarchitektur eine wichtige Inspirationsquelle.


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