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OÖ-Premiere im Star Movie Regau: Actionreich, brutal und blutig - "Die Hölle" ist nichts für schwache Nerven

Wolfgang Macherhammer, 12.01.2017 11:27

REGAU. Hoher Besuch bei Star Movie Regau: Bei der OÖ-Premiere des neuen Actionthrillers „Die Hölle“ präsentierte Oscar-Preisträger und Regisseur Stefan Ruzowitzky gemeinsam mit Hauptdarstellerin Violetta Schurawlow den Film persönlich vor Presse und Kinofans.

Starregisseur Stefan Ruzowitzky und seine Entdeckung, die Schauspielerin Violetta Schurawlow, alias Özge Foto: Star Movie

„Ich wollte zeigen, dass man auch großes Actionkino in Österreich umsetzen kann“, erzählte Ruzowitzky. Bei den Dreharbeiten im Frühjahr 2016 in Wien mit atemberaubenden Stunts und Explosionen musste sogar der Ring teilweise gesperrt werden – ein Aufwand, wie er sonst eigentlich nur für Hollywood-Produktionen betrieben wird.

Auch die Wahl der jungen Hauptdarstellerin fiel ganz bewusst. Ruzowitzky: „Es gab keine bekannte Schauspielerin im deutschen Sprachraum, die für diese Rolle gepasst hätte. Nach einem Casting war schnell klar, dass Violetta die richtige Besetzung für die weibliche Hauptrolle ist.“ Für die 30jährige, in Usbekistan geborene Schauspielerin waren die Dreharbeiten mit dem Star-Regisseur so beeindruckend, dass sie seitdem zwischen ihrem Hauptwohnsitz in Köln und Wien pendelt. „Es ist einfach so schön hier“, ist die hübsche Actrice von Österreich begeistert.

Nach 92 knallharten und actiongeladenen Minuten ist dem Kinobesucher klar: Der Austro-Thriller „Die Hölle“ bietet Action und Spannung, wie man sie sonst nur aus US-Produktionen kennt. Man spürt die Hollywood-Erfahrung des ebenso erfolgreichen wie sympathischen Ruzowitzky.

„Die Hölle“ ist ab Donnerstag, 19. Jänner, täglich bei Star Movie zu sehen.

Filminhalt „Die Hölle“

Özge (Violetta Schurawlow) lebt in Wien und arbeitet als Taxifahrerin. Nebenher besucht sie eine Abendschule und außerdem trainiert die wortkarge Frau knallhart Thaiboxen. Eines Tages wird sie Zeugin eines Mordes im Nachbarhaus. Fortan muss Özge um ihr Leben fürchten, da der Killer Jagd auf sie macht, die Augenzeugin. Als er ihr in ihrer Wohnung auflauert, tötet er jedoch ihre Cousine und beste Freundin Ranya (Verena Altenberger), weil er die Frauen verwechselt. Mit dem Killer im Nacken muss sich Özge von nun an auch noch um Ada (Elif Nisa Uyar) kümmern, Ranyas kleine Tochter. Ermittler Christian Steiner, prägnant gespielt von Tobias Moretti, steht Özge zur Seite, obwohl er mit seinem demenzkranken Vater Karl Steiner (Friedrich von Thun) mehr als genug zu tun hat. Aber auch der Gesetzeshüter kann nicht verhindern, dass der Mörder immer näher an Özge herankommt.

Viel mehr soll an dieser Stelle auch gar nicht verraten werden. Nur soviel: „Die Hölle“ ist ein packender, rasant inszenierter Thriller mit tollen Schauspielern, der dem Zuschauer kaum Zeit zum Verschnaufen lässt und einen von der ersten bis zur letzten Minute nicht los lässt. Der Film ist nichts für Leute, die kein Blut sehen können, denn das fließt reichlich. Und man leidet förmlich mit Özge mit, die bis zur letzten Szene um ihr Leben bangen muss.

Man darf gespannt sein, wie der Film beim Publikum ankommt.


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