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REGAU. Besonders im Bereich des Schwerverkehrs führen Mängelfahrzeuge immer wieder zu schweren Unfällen. Die hohe Kontrolldichte der Exekutive erlaubt es, dieses Risiko im Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten. Darüber waren sich die beiden Landeshauptmann-Stellvertreter Reinhold Entholzer (SPÖ) und Franz Hiesl (ÖVP) bei der offiziellen Eröffnung des neuen Lkw-Kontrollplatzes einig.

Straßenmeister Wolfgang Obermair, Bezirkshauptmann Martin Gschwandtner, LH-Stv. Franz Hiesl, Chef-Insp. Klaus Decker, LH-Stv. Reinhold Entholzer, Oberst Klaus Scherleitner, Bürgermeister Stefan Harringer und LAbg. Hermann Krenn (v. l.)

Die Beamten der Landespolizeidirektion haben alleine im Vorjahr 5010 vorselektierte Schwerverkehrsfahrzeuge geprüft. An 2454 Fahrzeugen (das entspricht 49 %) wurden schwere technische Mängel festgestellt (358 Fahrzeugen davon wurde die Weiterfahrt untersagt). Unterstützt werden die Beamten von den Mitarbeitern des technischen Sachverständigendienstes der Verkehrsabteilung beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung.

Im Oktober 2012 war die neue Anschlussstelle Regau für den Verkehr freigegeben worden. Dank des Umbaus der bestehenden T-Kreuzung in einen dreiarmigen Kreisverkehr mit Bypässen sowie Errichtung der niveaufreien Anschlussstelle Hinterbuch konnte die Verkehrssicherheit erheblich gesteigert werden. Die Verkehrsunfälle mit Personenschäden reduzierten sich daraufhin von 34 auf 1 bzw. um 97 Prozent. „Der ideal gelegene Schwerverkehrskontrollplatz erleichtert zukünftig die Überprüfungsmaßnahmen und erhöht somit zusätzlich die Verkehrssicherheit“, so Hiesl.

Die Salzkammergutstraße B145 stellt die wichtigste Verbindung der Wirtschaftsräume Vöcklabruck und Gmunden zur Westautobahn dar – und hat ein wochentägliches Verkehrsaufkommen von rund 15.840 Fahrzeugen (davon rund 8 Prozent Lkw-Anteil).

Neben technischen Verkehrskontrollen können auf dem Kontrollplatz auch Gefahrgut- und Tiertransportkontrollen sowie Ladungssicherungskontrollen durchgeführt werden. Die bauliche Ausführung ermöglicht zudem die Verwiegungen von Schwerfahrzeugen mit den mobilen Radlastwaagen der Polizei. Die Gesamtkosten für den Kontrollplatz samt Bürocontainer und Beleuchtung belaufen sich auf rund 125.600 Euro.


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