Sprachgewalt und Performance
RIED. Vor 25 Jahren traten Bodo Hell und Christian Steinbacher gemeinsam im KiK auf. Grund genug die beiden, die sofort dafür zu gewinnen waren, nach einem Vierteljahrhundert erneut zusammenzuspannen – am 6. März ist es so weit.

Der 1960 in Ried geborene Christian Steinbacher wusste mit Auftritten im KiK schon mehrfach zu begeistern und Bodo Hell, Jahrgang 1943, ist von seiner Literarischen Wanderung in bester Erinnerung. Beide wurden mehrfach ausgezeichnet (u.a. mit dem Heimrad-Bäcker-Preis).
Von Hell, der sich auch mit Fotografie, Maultrommeln und Almwirtschaft beschäftigt, sind zuletzt eine erweiterte Neuauflage seiner „Stadtschrift“ (Bibliothek der Provinz) und die Essay-Sammlung „Ritus und Rita“ (Droschl) erschienen und von Steinbacher aktuell der Prosaband „Gräser im Wind. Ein Abgleich“ (Czernin).
Bizarrerien und Husarenstücke
Klaus Amann, Juror des Bodo Hell im Vorjahr verliehenen Christine Lavant-Preises, nennt ihn einen enzyklopädischen Geist, der die entlegensten Dinge zusammenbringt. „Was ihm auffällt, sind offensichtliche Bizarrerien und versteckte Hinweise“ (Martin Kubaczek).
Steinbachers neue Prosa wird als „sprachgewaltiges, Genregrenzen sprengendes Husarenstück, das genialischer nicht sein könnte“ (Walter Wagner auf der Homepage des Literaturhauses Wien) bezeichnet.
Erfrischende Auftritte
Beide Autoren sind bekannt für ihren Performance-unterstützten und modulierten Vortrag, was auch erfrischende Sprechauftritte erwarten lässt.
- Dienstag, 6. März, 20 Uhr
- Ried, KiK
- Eintritt: 12 Euro
- Karten: Raiffeisenbank Region Ried, Thalia Buchhandlung, kik-ried.com


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