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RIED. Gestützt auf die Erinnerungen von Lucia Heilmann, die in der Zeit des Naziterrors in Wien als junges Mädchen zusammen mit ihrer Mutter vier Jahre lang versteckt in der Werkstatt eines Kunsthandwerkers überlebte, hat Erich Hackl seinen neuen Roman „Am Seil“ geschrieben, den er am 9. April im KiK vorstellt.

Erich Hackl (Foto: Maurice Haas)
Erich Hackl (Foto: Maurice Haas)

In seiner Geschichte spannt Hackl einen weiten Bogen von einer Zeit, „in der Männer noch beste Freunde und Frauen beste Freundinnen hatten“, über die dramatischen, zugleich eintönigen Jahre im Versteck bis in die unmittelbare Gegenwart.

Überleben

Er erzählt in genauer, vor Leidenschaft leuchtender Sprache, wie es dazu kam, dass der stille, wortkarge Kunsthandwerker Reinhold Duschka zwei Menschenleben rettete. Wie sie zu dritt, an ein unsichtbares Seil gebunden, mit Glück und dank gegenseitigen Vertrauens überlebten. Was nachher geschah.

Und warum uns diese Geschichte so nahegeht in einem Europa, in dem mehr denn je Zivilcourage gefragt ist.

  • Dienstag, 9. April, 20 Uhr
  • Ried, KiK
  • Eintritt: 10 Euro

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