Mehr als hundert Musiker schaffen grandiose barocke Klangwelten
RIED. Der Konzertverein Musica Sacra feiert sein 30-jähriges Bestehen mit einem Festkonzert am 19. Oktober in der Stadtpfarrkirche, indem Heinrich Ignaz Franz Bibers „Missa Salisburgensis“ aufgeführt wird.

Die Proben laufen seit mehreren Monaten, denn an der Aufführung sind neben 16 Gesangssolisten (jeweils vier Sopranistinnen, Altistinnen, Tenöre und Bassisten) auch das Barockorchester Musica Sacra, das „Schwanthaler Trompetenconsort“ (Leitung Franz Landlinger), Musik Antiqua Salzburg (Leitung Stefan Konzett), die Gambenconsorts Salzburg und Linz-Wels, ein Blockflötenensemble, Barockgeigen, Pauken, zwei Organisten und andere Musiker sowie der Konzertchor Musica Sacra Ried und das Vocalensemble „Company Life“ beteiligt.
Ausdruck göttlicher und weltlicher Macht
Bibers „Missa Salisburgensis“ gilt als das „Non plus Ultra“ im klanglich-räumlichen Ausdruck göttlicher und weltlicher Macht.
16 Vokal- und 35 Instrumentalstimmen, zwei Orgeln und Basso continuo werden zusammengeführt, bilden Chöre, entwickeln ein polyphones Geflecht und entfalten ein barockes Prachtwerk.
Chöre an verschiedenen Orten
Der Eindruck der ersten Aufführung vor mehr als dreihundert Jahren muss überwältigend gewesen sein. Zur vokalen und instrumentalen Virtuosität addieren sich die räumlich-perspektivischen Klangwirkungen des Kirchenraums, die durch die Postierung der sechs Chöre an verschiedenen Orten entstehen.
- Samstag, 19. Oktober
- Ried, Stadtpfarrkirche, 19.30 Uhr
- Eintritt 20 Euro (Restkarten)
- Vvk. (18€): Buchhandlung Dim, Chor- u. Orchestermitglieder;
- Jugend/Studenten: 10€, unter 13 Jahre frei


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