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RIED. Die Wanderausstellung „Anne Frank – eine Geschichte für heute“, die am 25. Februar im Charlotte Taitl-Haus eröffnet wird, erzählt die Geschichte von Anne Frank vor dem Hintergrund der Judenverfolgung während der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs.

Die Geschichte von Anne Frank ist immer noch aktuell. (Foto: Anne Frank Verein Österreich)
  1 / 2   Die Geschichte von Anne Frank ist immer noch aktuell. (Foto: Anne Frank Verein Österreich)

Das Anne Frank Haus möchte mit dieser Ausstellung Besucher über die Geschichte des Holocaust aus der Perspektive von Anne Frank und ihrer Familie informieren. Sie soll den Besuchern bewusst machen, dass in jeder Gesellschaft kulturelle, ethnische, religiöse und politische Unterschiede zwischen Menschen bestehen und dass eine Gesellschaft, in der die Unterschiede zwischen Menschen respektiert werden, nicht von allein entsteht. Jeder Mensch müsse sich individuell bemühen.

Speziell für Jugendliche

Die Ausstellung richtet sich vor allem an Jugendliche von elf bis 18 Jahren. Speziell dazu ausgebildete Jugendliche aus den Rieder mittleren und höheren Schulen (NMS 1, NMS 2, Franziskusschule, Polytechnische Schule, BORG, BAKIP und HBLW) begleiten die Besuchergruppen durch die Ausstellung, vermitteln die Hintergründe und regen dazu an, sich mit allgemeineren Themen wie Toleranz, Menschenrechte, Diskriminierung und Demokratie zu beschäftigen.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 25. Februar, um 19 Uhr, durch Bürgermeister Albert Ortig eröffnet. Zur Ausstellung spricht der Koordinator des Anne-Frank-Vereins Österreich, Aaron Peterer. An der Eröffnungsfeier wirken Schülerinnen und Schüler der Rieder mittleren und höheren Schulen mit.


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