Stimmungsvolle Landschaften
RIED. Der Schärdinger Malerin und Grafikerin Pamela Ecker ist die Sonderausstellung „umgebend – bewegend“ im Museum Innviertler Volkskundehaus gewidmet, die am Donnerstag, 16. Juni, um 19 Uhr eröffnet wird.

Während ihrer Ausbildung in Wien beschäftigte sich Pamela Ecker mit den Möglichkeiten der Darstellung atmosphärischer Erscheinungen in den verschiedensten Schattierungen. Ihre Heimatstadt Schärding hat mit ihrer vielfältigen historischen Bausubstanz sowie der reichen Flusslandschaft mit ihren Auwäldern einen großen Einfluss auf die Sinnenwelt der Künstlerin. Die Lichtspiegelungen in der Nähe des Wassers und zwischen den verschachtelten Bauwerken finden bis heute ihren Niederschlag in Stimmungsbildern.
Auch wenn sie gegenstandslos erscheinen, gehen die Landschaften Pamela Eckers stets von Naturstimmungen aus, die mit Sinneseindrücken von Dämmerung, Nacht, Mondlicht, Winter oder Kälte einhergehen.
Ihre Bildgegenstände sind meist von feiner, sich verflüchtigender Natur wie Wolken, Nebel, Dampf, Hauch und Dunst. Entsprechend durchscheinend trägt sie ihre Farben auf. Manchmal jedoch verdichtet sie die Oberfläche durch unterschiedlich dicken Farbauftrag und Schaben. Es entstehen überraschend augenfällige Strukturen, die Malfläche wird rau, was dann neben den zarten Tönen eine starke Stofflichkeit ins Bild ruft.
Zu Pamela Eckers öffentlichen Arbeiten gehören die Decken- und Wandgestaltung für das Bezirksalten- und Pflegeheim Esternberg und die Entwürfe der Glasfenster für die Aufbahrungshalle in Lohnsburg.
Die Ausstellung dauert bis zum 17. September (Öffnungszeiten: Di. bis Fr. 9-12 und 14-17 Uhr, Sa. 14-17 Uhr).


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