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RIED. Das Museum Innviertler Volkskundehaus lädt ab dem 22. September dazu ein, sich die „Inneren Werte“ des Inn- und Hausruckviertels anzusehen. Die Ausstellung „Schätze der Eiszeit“ zeigt Fossilien, Mineralien und Steine aus dem Inn- und Hausruckviertel.

Ein Calcit, Fundort Senftenbach
  1 / 2   Ein Calcit, Fundort Senftenbach

Der Verein der Mineralienfreunde öffnet seine Vitrinen und zeigt ein beachtliches Repertoire an Fundstücken aus jahrelanger Sammeltätigkeit seiner Mitglieder.

Die Böden des Inn- und Hausruckviertels waren einst mit einem Hochgebirge und einem Flachmeer bedeckt, die Sumpf- und Flusslandschaft lag unter Eis und Schnee begraben. Als sich die Alpen hoben, bildete sich nördlich eine tiefe Senke, welche sich rasch mit Meerwasser füllte. Bäche und Flüsse brachten Geröll aus den Alpen in diese Senke.

Vor etwa zehn Millionen Jahren verwandelte sich das Meeresbecken in eine Sumpf- und Flusslandschaft. Dabei wurde die Verbindung zum Meer unterbrochen und dieses süßte aus.

Vor 2,6 Millionen Jahren wurde es deutlich kühler und die Eiszeiten verliehen dem Land den „letzten Schliff“.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 22. September, um 19 Uhr von Vizebürgermeister Thomas Dim eröffnet und dauert bis zum 19. November. Die Einführung kommt von Erich Reiter von den geowissenschaftlichen Sammlungen des OÖ. Landesmuseums.


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