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RIED. 7693 Katholiken haben am 19. März bei der Pfarrgemeinderatswahl in den 38 Pfarren des Bezirkes Ried ihre Stimmen abgegeben. Bei 36.677 Wahlberechtigten entspricht das einer Wahlbeteiligung von 20,97 Prozent.

Foto: PGR
Foto: PGR

Das klingt nach wenig, aber diese Zahl ist um ein Viertel höher als der durchschnittliche Sonntagsgottesdienstbesuch. In der Diözese wird das so interpretiert, dass die Bindung an Pfarre beziehungsweise Kirche „nicht zwingend nur mit dem regelmäßigen Gottesdienstbesuch verknüpft ist“.

Ein definitives Endergebnis wird erst in einigen Wochen vorliegen. Dies ist auf eines der drei möglichen Wahlmodelle, das sogenannte „Urwahl-Modell“, zurückzuführen. Dabei gibt es auf dem Stimmzettel keine Kandidatenliste, sondern die Wähler sind dazu aufgefordert Personen ihrer Wahl anzuführen. Diese Personen müssen nach der Wahl noch befragt werden, ob sie die Wahl annehmen.

Nach den bisher vorliegenden Daten ist die Frauenquote mit 57,5 Prozent der Pfarrgemeinderatsmitglieder im Bezirk geradezu vorbildlich. Auch „frisches Blut“ gibt es genug: 41,4 Prozent der Mitglieder sind neu gewählt.

Am 11. Mai findet in Ried eine von elf regionalen „Startbegegnungen“ in Oberösterreich statt. Dabei erhalten die Pfarrgemeinderäte Impulse für ihr Engagement und tauschen Erfahrungen aus, um für die kommenden fünf Jahre gerüstet zu sein.


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