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RIED. „Laut für die Leisen, stark für die Schwachen“ sind die Teilnehmer der Harley Davidson Charity Tour, die am Freitag wieder in Ried Station machte.

Mehr als 100 Harley Davidsons waren auf dem Hauptplatz zu bewundern.
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Begleitet wurden die Harleys von den Vespa-Fahrern des „2. Rieder Vespen-Schwarmes“ – ein netter Kontrast zu den schweren Bikes. Wegen des suboptimalen Wetters war der Hauptplatz nicht so voll wie sonst, es kam aber trotzdem eine mehr als ansehnliche Spendensumme (darunter knapp 3500 Euro aus den „Herzerlboxen“ und 5000 Euro von der Fill Future Foundation) zusammen.

Für muskelkranke Kinder

Die Harley Davidson Charity Tour sammelt Geld für Kinder, die an der unheilbaren Muskeldystrophie erkrankt sind, und für deren Angehörige. Finanziert werden vor allem Rollstühle, spezielle Betten, Hausumbauten, Treppenlifte, Medikamente, aber auch Begräbnisse.

An der Tour nehmen heuer etwa 130 „Durchfahrer“ teil, die die gesamte Strecke absolvieren. Mit den Harley-Fahrern, die an den jeweiligen Stationen dazu kommen, sind an manchen Tagen bis zu 200 der schweren Bikes unterwegs.

Sechs Tage auf Tour

In den sechs Tagen der Tour absolvieren sie knapp 20 Stationen (im Bezirk Ried stoppten sie auch in Obernberg). Für Didi Baier, den Vizepräsidenten der Harley Davidson Charity Tour und Road Captain während der Fahrt, ist der Halt in Ried nicht nur aus lokaler Verbundenheit (er ist geborener Rieder und in Obernberg aufgewachsen) jedes Jahr eines der schönsten Events. Es ist nebenbei mit den Übernachtungen für den gesamten Tross auch ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor für die Rieder Hotels.

2016: 230.000 Euro für 55 Projekte

Die Organisatoren haben im vorigen Jahr für 55 Projekte – zumeist Familien – etwa 230.000 Euro ausgegeben. Heuer sind es bis jetzt 134.000 Euro für 29 Projekte. Die Charity-Organisatoren betonen, dass bei ihnen der gesamte Spendenbetrag dem gedachten Zweck zugute kommt; die Verwaltungsausgaben liegen dank freiwilliger Spenden und Arbeit bei Null.


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