Kiwanis Club veranstaltet seine spannenden Kart-Rennen erstmals in der Kaserne Ried
RIED. Die wohl spektakulärste Benefizveranstaltung der Region, die Kiwanis Kart Trophy, findet am 25. Mai zum sechsten Mal und erstmals auf dem Gelände der Rieder Zehnerkaserne statt.

Die Rieder Kaserne ist damit die erste in Österreich, in der ein Kart-Rennen veranstaltet wird. Bataillonskommandant Oberst Alfred Steingreß: „Meine Philosophie ist es, die Kaserne zu öffnen, denn nur so wird man wahrgenommen. Wir haben offene Ohren und offene Türen. Einige Milizoffiziere sind auch Mitglieder von Kiwanis Ried. Als wir hörten, dass der Kiwanis Club ein Gelände für die Kart Trophy sucht, haben wir die Kaserne angeboten.“
Ehrensache, dass auch das Bataillon mit einem Team vertreten sein wird. Steingreß: „Wir sind PS gewöhnt und Hindernisse sind für uns sowieso kein Problem.“
Seit auch Frauen im Heer sind, sei auch die Frauenquote kein Hindernis mehr.
Das Bataillon wird neben der Rennstrecke den Schützenpanzer Ulan und eine kleine Waffenschau präsentieren. Außerdem wird die Feldküche aufgebaut. Der Erlös davon kommt auch dem Kiwanis Club zugute.
Gute Sicht auf die Strecke
Für das Rennen wird der Großteil der Panzergarage zur Boxenstraße umgebaut. Für die Zuschauer, die keinen Eintritt zahlen müssen, ist die komplette Strecke sichtbar.
Auf dem Platz vor den Boxen spielt sich mit vielen Kurven die meiste Renn-Action ab, zwei schnelle Geraden sind hinter dem Gebäude. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre rechnet der Kiwanis Club Ried mit 1.000 bis 1.500 Zuschauern (www.racing-for-charity.at).
Langer Renntag
Der Renntag beginnt bereits um 8 Uhr mit der Registrierung und einer Sicherheitsunterweisung. Die ersten Qualifikationsrennen beginnen um 9 Uhr. Nach der Quali werden die Karts je nach den erzielten Zeiten in drei Gruppen eingeteilt, deren Rennen inklusive Siegerehrung bis etwa 19 Uhr dauern.
Wenn es zeitlich möglich ist, soll in den Rennpausen ein „freies Fahren“ für wagemutige Zuschauer möglich sein.
9 PS, bis zu 70 km/h
Die Karts haben Viertaktmotoren mit neun PS und können bis zu 70 Kilometer pro Stunde schnell werden. Jedes Team besteht aus fünf Fahrern, darunter wenigstens eine Frau. Im Laufe der Qualifikation und des Rennens muss so gewechselt werden, dass jeder einmal fährt.
Regionale Teams
„Fast alle Teams werden von Firmen aus der Region gestellt“, sagt Kiwanis-Ried-Präsident Wolfgang Dallinger. „Manche fahren sogar interne Qualifikationen.“
In der Vorbereitung wurde laut Dallinger auch diskutiert, ob man eventuell mit E-Karts fahren sollte. Das hätte aber wegen der nötigen Ladestationen und der langen Ladezeit Probleme gegeben.


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