Zuwachsraten sinken weiter – seit gestern keine Corona-Toten in OÖ – 18 Erkrankte in Ried
RIED. Im Bezirk Ried ging die Zahl der akut Erkrankten seit gestern um eine Person auf aktuell 18 zurück. In Oberösterreich sank die Zahl der aktuell Erkrankten in den letzten 24 Stunden von 954 auf 839 (Stand heute, 10. April, 17 Uhr).

Das sind 115 weniger als gestern, und 555 unter dem bisherigen Höchstand von 1.394 am Donnerstag. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen liegt weiter bei 29.
Insgesamt wurden 2.106 Oberösterreicher positiv getestet (von gestern auf heute weitere 26). Deutlich mehr als die Hälfte der Erkrankten sind wieder genesen.
Entlastung auch in den Krankenhäusern: 92 Personen (25 weniger als gestern) benötigen derzeit „normale“ Krankenhauspflege. Der Höchststand bisher war 140 am Dienstag 31. März.
In Intensivstationen werden derzeit 28 Patienten gepflegt (einer weniger als gestern). In der letzten Woche schwankte diese Zahl zwischen 29 und 33.
Von den 34 Stationen und Abteilungen, die in 15 oberösterreichischen Krankenhäusern für eine steigende Zahl von Covid-19-Patienten vorgehalten werden, muss derzeit keine einzige wegen Corona-Fällen unter dem Krankenhaus-Personal geschlossen sein.
Bezirk Ried
Mit aktuell 18 Erkrankten und insgesamt 41 positiv Getesteten verzeichnet der Bezirk Ried eine Quote von 0,29 Promille der Bevölkerung, die positiv auf Covid-19 getestet wurden. Die niedrigsten Werte in Oberösterreich verzeichnen derzeit Gmunden mit 0,18 Promille sowie Kirchdorf und Wels-Land mit 0,19 Promille.
Quarantäne
Auch die Zahl der Menschen in Quarantäne ging weiter zurück - um 303 auf jetzt 3.981. Der Höchststand war 7.103 am Donnerstag, 26. März.
Die Nachbarbezirke
Braunau 107 Fälle insgesamt (+2 seit gestern), 77 (-7) aktuell, Quote 0,74 Promille.
Schärding 51 (gleich) / 17 (-5) / 0,30.
Grieskirchen 65 (gleich) / 41 (gleich) / 0,63.
Vöcklabruck 104 (gleich) / 27 (-15) / 0,20.
In den bisher am schwersten betroffenen Bezirken Urfahr-Umgebung und Perg sank die Rate der aktuell Erkrankten auf 1,40 beziehungsweise 0,93 Promille. Aktuell verzeichnet Steyr-Land mit 1,41 Promille den höchsten Wert.
Für alle Zahlen aus Oberösterreich gilt Stand Freitag, 9. April, 17 Uhr.
Entwicklung der letzten Woche
Heute, Freitag, 10. April, waren in Oberösterreich 839 Personen erkrankt, bei 2.106 positiv Getesteten ingesamt.
Diese Zahl der aktuell Erkrankten erreichte am Donnerstag, 2. April, mit 1.394 (bei damals 1.786 positiv Getesteten insgesamt) einen Höchstwert und ging seitdem bis heute stetig zurück.
Österreich – Zuwachsraten sinken weiter
Österreichweit wurden laut Gesundheitsministerium bis Stand Freitag, 10. April, 15 Uhr, 13.492 Personen positiv auf Covid-19 getestet, 6.064 sind wieder genesen, 319 sind gestorben (24 seit gestern).
Aktuell befinden sich 1.032 Covid-19-Erkrankte in normaler Krankenhauspflege (52 weniger als gestern), 261 (-5) benötigen eine Behandlung in der Intensivstation.
Diese Zahlen zeigen, dass die eingeschlagenen Maßnahmen wirken. Der effektive Reproduktionsfaktor liegt in Österreich mittlerweile bei unter 1. Diese Zahl gibt an, wie viele Mitmenschen eine infizierte Person derzeit ansteckt. Diesen Faktor unter 1 zu drücken, war das erklärte Ziel der Bundesregierung.
Bis Freitag, 10.30 Uhr, wurden 134.743 Tests durchgeführt (8.456 seit gestern).
Die meisten bestätigten Erkrankungen gibt es nach wie vor in Tirol (3.163 / +167), danach Niederösterreich (2.206 / +37), Oberösterreich (2.100 / +21) und Wien (1.952 / +60).
Die meisten Todesfälle gibt es in der Steiermark (71 / +2), dann Wien (67 / +5) und Tirol (59 / +6).
Mit Ausnahme der Gesamtzahl der bestätigten Fälle gilt für alle Österreich-weiten Zahlen: Stand Freitag, 10 Uhr.
Statistik
In der Statistik wird jede verstorbene Person, die zuvor Covid-positiv getestet wurde, als „Covid-Tote/r“ geführt, unabhängig davon, ob sie direkt an den Folgen der Viruserkrankung selbst oder „mit dem Virus“ (an einer potentiell anderen Todesursache) verstorben ist.
(Quellen: AGES EMS und Rückmeldungen BvBs; Amtliches Dashboard COVID19 des Gesundheitsministeriums)


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