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RIED/SARAJEVO. Der Auslandseinsatz des Rieder Panzergrenadierbataillons 13 hat sich durch die Corona-Pandemie stark verändert. In einer Videobotschaft informiert Bataillonskommandant Oberst Alfred Steingreß aus Sarajevo über die Lage. 

Obert Alfred Steingreß zeigt ein Foto von einer Schießübung mit Social Distancing. (Video: Gregor Jesenko, Screenshot: Tips)

13 Rieder Soldaten und ein Milizoffizier sind unter der Leitung des Bataillonskommandanten Oberst Alfred Steingreß in Sarajevo stationiert, wo sie den Kern des multinationalen Battaillons bilden und zwei Kompanien führen – eine ungarische und eine türkische.

Seit knapp zwei Wochen ist außerdem die KPE (Kaderpräsenzeinheit) des Panzergrenadierbataillons im Kosovo in Pec. Zu ihren Aufgaben zählt neben dem Patrouillendienst die Bewachung eines Klosters und des Camps.

Der Rest des Bataiilons ist zuhause und bildet unter Corona-Bedingungen die neuen Rekruten für den Assistenzeinsatz aus.

Geänderte Bedingungen

Die Aufgabe der Soldaten – die Überwachung und Umsetzung des „Dayton“-Friedensvertrags – ist die gleiche, die Bedingungen haben sich durch das Virus geändert.

In Bosnien, berichtet Steingreß, ist das Leben noch stärker eingeschränkt als in Österreich.

Auch die Soldaten im Camp müssen sich einschränken. Gemeinsame Speisesäle oder Cafés sind geschlossen, auch die Kraftkammer darf nicht benutzt werden; Sport ist nur im Freien erlaubt.

Außerhalb des Camps dürfen  sich die Soldaten nur dienstlich und mit Maske bewegen.

„Das ist allerdings keine große Herausforderung für uns“, sagt Steingreß, „als Soldaten sind wir gewöhnt, mit Einschränkungen zu leben.“ Als größtes Problem nennt er, dass die Soldaten nicht in Österreich helfen können, die Krise zu bewältigen. Auch Heimaturlaub ist bis auf weiteres gestrichen.

Guter Kontakt in die Heimat

Über die Lage in Österreich seien die Soldaten aber sehr gut informiert, die Verbindung nach Hause sei gut.

Besonders bedankt sich Steingreß „bei unseren Mädels“, den Frauen, Partnerinnen und Freundinnen der Soldaten, die diese Situation jetzt alleine bewältigen müssen.


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