Ried sucht die „StadtLandler“
RIED. Ob Studium, Job oder Ruhestand: Immer mehr Menschen leben nicht bloß an einem einzigen Ort. In dieser „Multilokalität“ steckt viel Potenzial – auch für Ried. Als eine der ersten Gemeinden in der Region Innviertel-Hausruck rückt die Stadt Ried im Rahmen eines Agenda 21-Schwerpunkt- und Impulsprojekts jene Menschen in den Mittelpunkt, die neben Ried (und Umland) noch weitere Lebensmittelpunkte an anderen Orten haben und diesen Lebensstil auch aktiv leben – die „StadtLandler“.

Die Stadt Ried will ihre „StadtLandler“ besser kennen lernen und ihnen die Möglichkeit bieten, ihr Wissen, ihre Erfahrungen und Potenziale in die Gestaltung der Stadtgemeinde einzubringen. „Dieser Lebensstil stellt eigene Herausforderungen. Er bietet aber auch viele Chancen, für Stadt und Land. Wer beides kennt, kann dazwischen Brücken bauen. Wer an mehreren Orten lebt, kann Ideen und Know-how transportieren“, betont Bürgermeister Albert Ortig. Dadurch lernt auch Ried die Bedürfnisse der „StadtLandler“ besser kennen. Gemeinsam kann so an entsprechenden Lösungen und Antworten für ein modernes Ried gearbeitet werden.
Einladung zum Workshop
Gemeinsam mit den Regionalmanagerinnen lädt die Stadt deshalb alle StadtLandler und am Thema Interessierte am Donnerstag, 30. April, von 16 bis 19 Uhr zum Workshop „multilokal in Ried“ ein – Corona-angepasst wird der Workshop als Videokonferenz organisiert.
„Wir haben mit unserem regionalen StadtLandler-Netzwerk zuvor bereits in zahlreichen Workshops mit Videokonferenzen gearbeitet, da diese Formate diesem Lebensstil grundsätzlich sehr entgegen kommen und die Multilokalen so von all ihren Orten aus mit dabei sein können. Diese Erfahrungen kommen uns aktuell sehr zugute“, erklären die beiden Regionalmanagerinnen Stefanie Moser und Sandra Schwarz, die das Agenda-21-Impulsprojekt betreuen.


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