Kindergartenpädagoginnen tauschten sich beim Vernetzungstreffen aus
BEZIRK RIED. Wie wir im späteren Leben mit unserem Körper und unserer Seele umgehen, lernen wir bereits in frühen Jahren, in der Kindheit. Das Projekt „Gesunder Kindergarten“ setzt genau hier an. Bereits 20 Kindergärten haben sich im Bezirk Ried dem Netzwerk „Gesunder Kindergarten“ angeschlossen. Beim Vernetzungstreffen der Kindergartenpädagoginnen aus dem Bezirk Ried und Braunau konnten sich die Teilnehmer untereinander austauschen und neue Ideen für die Arbeit mit den Kindern mitnehmen.

In den Gesunden Kindergärten sind vielfältige Bewegungsanlässe, bewusste Entspannungs- und Ruhezeiten sowie schmackhafte und gesunde Mahlzeiten gelebter Alltag. Wasser als Hauptgetränk, ein täglicher Obst- und Gemüseteller sowie die wöchentliche „Gesunde Jause“ liefern die notwendige Energie, um sich die Welt entdeckend, forschend und handelnd erschließen zu können. Doch nicht nur auf die Gesundheit der Kinder wird im Netzwerk Gesunder Kindergarten Augenmerk gelegt, auch die Gesundheit der Betreuungspersonen rückt zunehmend in den Blickpunkt.
Workshop
So bot sich die Möglichkeit, im Rahmen eines Vortrags sowie eines Workshops Kraftquellen für die eigene Gesundheit aufzuspüren, um den steigenden Anforderungen im pädagogischen Berufsfeld besser begegnen zu können. Dazu führte eine Psychologin die pädagogischen Fachkräfte an das Thema „Kraftquellen im Arbeitsalltag“ heran und stellte konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für die Praxis vor.
Netzwerk „Gesunder Kindergarten“
An diesem Nachmittag wurde einmal mehr deutlich, dass das zentrale Anliegen des Netzwerks „Gesunder Kindergarten“ darin besteht, vorhandene sowie zusätzliche Ressourcen und Gesundheitspotenziale zu erschließen. Denn dieses stabile Netzwerk ist es, das Kindern ein Aufwachsen in einem gesunden Lebensumfeld ermöglicht und die Basis für den Aufbau gesundheitsförderlichen Verhaltens schafft.


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