Museum Innviertler Volkskundehaus erhielt den Volkskulturpreis 2018
RIED/LINZ. 41 Projekte und Initiativen haben sich um die Volkskulturpreise 2018 beworben. Fünf wurden im Rahmen eines Festaktes im Linzer Landhaus ausgezeichnet. Der Förderpreis ging an das Museum Innviertler Volkskundehaus.

„Die Volkskulturpreise 2018 zeigen vor allem eines“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer in seiner Festrede: „Volkskultur in Oberösterreich lässt sich nicht über einen Kamm scheren. Sie ist jung, landesweit präsent, innovativ und wirkt in alle Bereiche unseres Zusammenlebens. Ich gratuliere allen, die wir heuer auszeichnen, und danke ihnen für ihr Engagement.“ Gemeinsam mit der Vorstandsdirektorin der Raiffeisen Landesbank, Michaela Keplinger-Mitterlehner, verlieh der Landeshauptmann die Volkskulturpreise 2018. Vier mit je 3.700 Euro dotierte Förderpreise erhielten:
Volkskulturpreis für den „Bundschuh“
Das Museum Innviertler Volkskundehaus für die Schriftenreihe „Der Bundschuh. Heimatkundliches aus dem Inn- und Hausruckviertel; das Ensemble „Alpkan“ für „Musik von irgendwo zwischen Alpen und Balkan“; die Franz Xaver Gruber Gemeinschaft aus Hochburg-Ach für Erhalt und Pflege des kulturellen Erbes von Franz Xaver Gruber sowie das Volksbildungswerk Bad Zell für das Theaterprojekt „Die Hexenmacher“.
Landespreis
Die Landjugend Gmunden erhielt den mit 7.400 Euro dotierten Landespreis für das Projekt „Tinkerei – aus Oid moch Nei!“, in dessen Rahmen aus alten Stoffresten Neues gestaltet und die Tradition des Handnähens belebt wird. Einnahmen aus dem Projekt werden sozial Bedürftigen und dem Naturschutz zur Verfügung gestellt.


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