Volleyball Bundesliga: UVC Ried zeigte eine gute Leistung
RIED. Unter dem Motto „Finding the Volleyball Flow“ traten die Spieler des UVC Weberzeile Ried gegen den Tabellenvierten VCA Amstetten an. Die Innviertler Bundesligisten beeindruckten mit starken Leistungen. Das Spiel endete 1:3.

Den ersten Satz gewannen die Innviertler 25:23 dank einer ausgezeichneten Verteidigungsstrategie. Auch im zweiten Durchgang war die Partie durchaus sehenswert und es bahnte sich eine kleine Sensation an. Die Innviertler lagen bereits mit 20:24 in Führung und hatten vier Matchbälle erspielt. Amstetten wehrte sich vor allem mit wuchtigen Angriffen von Topscorer Thomas Tröthann und konnte auf 24:24 ausgleichen. Zu einem wahren Krimi mit sehenswerten Ballwechseln entpuppte sich der weitere Satzverlauf. Dennoch beendete der Amstettener Thomas Tröthann mit einem Smash den Satz (32:30).
Die Niederösterreicher legten in den Sätzen drei und vier einen Gang zu und besiegten die Rieder in den entscheidenden Phasen. „Wir haben mehrere junge Spieler, die wenig Erfahrung in der 1. Bundesliga haben. Hier fehlt einfach noch die Routine um den Sack im zweiten Satz zuzumachen. Durchaus schade aber mit dieser Leistung können wir uns identifizieren“, resümierte Mittelblocker Christoph Schluckner die Partie.
Nach dem Spiel wurde die Messearena Ried abgebaut. Zirka 60 Helfer, Zuschauer, Spieler, Funktionäre unterstützten den Verein beim Abbau der Halle und beschleunigten diesen ungemein. „So etwas habe ich noch in keinem Verein gesehen. Uns halfen sehr viele Leute, denen der UVC Ried am Herzen liegt. Das ist kein Verein mehr in Ried sondern eine große Familie“, kommentierte Ronni Krenmair den Abbau.


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