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RIED. Die Bezirkshauptstadt soll ein Studienstandort der Fachhochschule Oberösterreich für das Bachelorstudium Pflegewissenschaften werden. Das geht aus der Antwort von Landeshauptmann Josef Pühringer auf eine Anfrage des Rieder SPÖ-Bezirksparteivorsitzenden und SPÖ-Klubvorsitzenden im Landtag, Christian Makor, hervor.

Christian Makor will auch eine technische FH für das Innviertel.
Christian Makor will auch eine technische FH für das Innviertel.

Das Konzept des Landes sieht, beginnend mit dem Wintersemester 2018/19, in Oberösterreich fünf gleichwertige Studienstandorte mit Lehr- und Lernstandorten an den Spitälern in den Regionen vor. Neben Linz, Wels, Steyr und Vöcklabruck steht auch der Studienstandort Ried (mit den Spitälern Braunau, Schärding und Ried) auf dieser Liste.

Das Konzept sieht auch vor, ab dem Wintersemester 2018/19 für den gehobenen Dienst ausschließlich Bachelorstudiengänge anzubieten. Die bisherigen dreijährigen Diplomausbildungen werden zur Gänze übergeführt. Nach drei Jahren ist daher der Vollausbau erreicht. Um die Zahl der Studienplätze zu ermitteln, wurde eine eine Bedarfs- und Akzeptanzanalyse in Auftrag gegeben.

„Überparteilicher Druck“

„Ich sehe diese richtungsweisende Entscheidung für das Innviertel als Erfolg unseres jahrelangen Kampfes für einen FH-Standort in der Region“, sagt Makor. „Dabei hat der stetige überparteiliche Druck eine entscheidende Rolle gespielt. Man sieht, dass man so für unseren oft benachteiligten Landesteil etwas Nachhaltiges erreichen kann.“

Die Ausbildung in den Pflege- und Gesundheitsberufen ist für Makor aber nur ein erster Schritt zu einer vollwertigen Fachhochschule Innv­iertel. „Für die wirtschaftspolitische Weiterentwicklung der Region braucht es auch rasch die angestrebten Studienlehrgänge für Maschinenbau, Leichtmetall und Verbundwerkstoffe“, fordert er und fügt mit einem Seitenblick auf ÖVP-Landesrat Max Hiegelsberger, der eine Agrar-FH in Reichersberg favorisiert, hinzu: „Wenn es dann als Sahnehäubchen auch noch einen FH-Studienstandort für Agrartechnik gibt, so soll es der Region Recht sein.“


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