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RIED. Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Ried ist genau so hoch wie im Jänner 2016 und steht bei 7,4 Prozent – das sind 2002 Personen (1352 Männer und 650 Frauen).

Das AMS Ried verzeichnet eine gleichbleibende Arbeitslosenquote.
Das AMS Ried verzeichnet eine gleichbleibende Arbeitslosenquote.

Verglichen mit dem Vorjahr, sind das um 52 Personen mehr; dazu kommen noch 432 Personen in Schulung (drei weniger als 2016). Dass die Arbeitslosenquote gleich geblieben ist, liegt daran, dass auch die Zahl der Beschäftigten gestiegen ist, von 24.532 auf 25.050.

Laut AMS gibt es derzeit 860 offene Stellen (fast 200 mehr als vor einem Jahr), von denen 382 im Jänner neu gemeldet wurden und 770 sofort zu besetzen sind. 111 Lehrstellensuchenden stehen 278 offene Lehrstellen gegenüber.

Gunther Schmidhuber, stellvertretender Leiter des AMS Ried: „Aktuell befinden wir uns bei der Arbeitslosigkeit in etwa auf dem Vorjahresniveau. Sollte der Winter allerdings noch länger andauern, werden wir die längere Saisonarbeitslosigkeit auch in der Arbeitslosenquote zu spüren bekommen.“

Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote im Bundesland ist mit 7,9 Prozent etwas höher als im Bezirk Ried, aber gleich hoch wie vor einem Jahr. In ganz Österreich ist die Quote um 0,3 Prozentpunkte auf 10,6 Prozent gesunken (422.262 Personen, dazu 71.590 in Schulungen).

Im Jänner haben alle oberösterreichischen Bezirke ein Plus bei den Stellenmeldungen verzeichnet. Schmidhuber schließt daraus: „Die Unternehmen zeigen wieder mehr Optimismus, der sich auch in der Arbeitskräftenachfrage widerspiegelt.“

Jahresdaten 2016

Übers ganze Jahr gesehen, lag die Arbeitslosenquote im Bezirk bei 4,9 Prozent und damit um 0,4 Prozentpunkte unter der von 2015. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 548 auf 25.545.

Schmidhuber: „Die Zahl der Stellenzugänge lag 2016 über jener der Zugänge von Personen in Arbeitslosigkeit. Daraus resultiert in Ried die niedrigste Stellenandrangziffer in Oberösterreich. Rein rechnerisch kamen im vergangenen Jahr 1,6 Arbeitslose auf eine gemeldete Stelle.“

Die höchste Stellenandrangziffer hatte Steyr mit 7,3 Personen pro Stelle.


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