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RIED. Bei der Generalversammlung des Fleckviehzuchtverbandes Inn- und Hausruckviertel (FIH) begrüßte Obmann Johann Hosner rund 350 Besucher in der Bauernmarkthalle.

Die erfolgreichen Züchter erhielten Auszeichnungen. Foto: FIH
Die erfolgreichen Züchter erhielten Auszeichnungen. Foto: FIH

Die positive Ausnahme bei den Preisen für landwirtschaftliche Produkte im letzten Jahr waren die sehr guten Preise für Fleckviehzuchtrinder und Fleckviehstierkälber. Dies dürfte auch der Hauptgrund für die durchaus gute Stimmung unter den Fleckviehzüchtern sein.

Positiver Jahresrückblick

Fleckvieh aus Ried war 2016 vor allem in der Türkei sehr begehrt. FIH-Geschäftsführer Miesenberger berichtete, dass die Preise für die Fleckviehkalbinnen und Fleckviehstierkälber, in einem sehr schwierigen Umfeld, das hohe Niveau des Vorjahres gehalten haben. Die Anzahl der vermarkteten Zuchtrinder und Kälber konnte im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden. Im letzten Geschäftsjahr konnte auch Dank der Erträge des Tochterunternehmens OÖ Besamungsstation GmbH ein Gewinn nach Steuern von 95.112,87 Euro erzielt werden.

Breites Aufgabengebiet

Der FIH setzte mit Unterstützung des Landes Oberösterreich mit dem Neubau des Milchviehstalles in Otterbach einen wesentlichen Akzent im Bildungsbereich.

Mit der erstmaligen Teilnahme an der langen Nacht der Forschung und dem Fest der Kuh wurden letztes Jahr Besucher angesprochen, die nicht aus dem engeren Umfeld der Landwirtschaft kommen. Die positive Resonanz untermauert das Interesse der Bevölkerung an der Landwirtschaft.

Rindfleischmärkte verstehen

Einen interessanten Einblick in die vernetzte Welt der Rindfleischmärkte gab Andreas Pöchlinger von OSI Austria. Von ihrem Verarbeitungsbetrieb in Enns beliefert OSI seit Beginn an eine Fastfoodkette mit Fleisch für die Hamburger und setzt dabei ausschließlich auf österreichisches Rindfleisch. Eine enge Kooperation zwischen den Vermarktern und den Erzeugergemeinschaften, wie der Österreichischen Rinderbörse, sieht der Referent als Grundvoraussetzung, um auch in Zukunft die Forderung der Konsumenten an das Lebensmittel Rindfleisch zu erfüllen. Pöchlinger betonte die Wichtigkeit der Herkunft, der Fütterung, den Umgang mit den Tieren und den schonenden Umgang mit den Ressourcen. Sie sind die vier Hauptpfeiler für von der Gesellschaft akzeptierte Qualitätsprogramme.


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