„Wer regional einkauft, formt das Gesicht des Landes“
BEZIRK RIED. Die Landwirtschaft ist nach wie vor einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige Oberösterreichs. Mit einem Produktionswert von rund zwei Milliarden Euro sichert die Land- und Forstwirtschaft nicht nur die Wertschöpfung in der Region, sondern mit ihren 100.000 Jobs im vor- und nachgelagerten Bereich auch jeden sechsten Arbeitsplatz in Oberösterreich.

Im Bezirk Ried haben sich Bezirksobmann Josef Diermayer und Bezirksbäuerin Gabriela Stieglmayr, Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Reisecker und Nationalrat Manfred Hofinger, gemeinsam mit weiteren Funktionären und Mitgliedern an der Sympathiekundgebung beteiligt. Sie haben vor dem Merkur Markt in Ried den direkten Meinungsaustausch und das Gespräch mit den Konsumenten gesucht. Österreichs Landwirtschaft gehört zu den besten der Welt und sorgt für den Erhalt der Kulturlandschaften und die Produktion von hochwertigen Lebensmitteln.
Gesunde Ernährung
„Die Konsumenten haben es in der Hand. Mit ihrer täglichen Kaufentscheidung für heimische Lebensmittel setzen sie ein klares Zeichen für Regionalität und Qualität“, erklärt die Bezirksbäuerin Gabriela Stieglmayr und appelliert an die Vorbildwirkung. „Besonders in der Kindheit wird der Grundstein für das spätere Ernährungsverhalten gelegt. Wir Erwachsene sollten daher mit gutem Beispiel vorangehen und durch gemeinsames Einkaufen und Kochen die Wertschätzung für Lebensmittel stärken.“
Heimische Lebensmittel liegen im Trend
Der Griff zu heimischen Lebensmitteln liegt erfreulicherweise ungebrochen im Trend und ist noch mehr als ein Bekenntnis zur heimischen Landwirtschaft. Wer regional einkauft, formt das Gesicht des Landes. „Unsere schöne Kulturlandschaft ist unverwechselbar und ergibt sich aus der Vielfalt unserer Landschaft und der damit verbundenen klein-strukturierten Landwirtschaft. Viele gute Gründe, sich für nachvollziehbare Qualität zu entscheiden“, so Bezirksobmann Josef Diermayer abschließend.
Bestbieterprinzip für alle Lebensmittel
Täglich werden in Österreich mehr als zwei Millionen Mahlzeiten in Verwaltungsgebäuden, Schulen, Internaten, Kasernen sowie Pflege- und Altersheimen konsumiert. Seit 2016 gilt aufgrund einer Novelle im Bundesbeschaffungsgesetz bei öffentlichen Ausschreibungen von Fleisch, Milch, Butter, Eier, Gemüse und Obst schon das Best- statt Billigstbieterprinzip. Im neuen Arbeitsübereinkommen der Bundesregierung ist es gelungen, diese Kriterien auf alle Lebensmittel auszuweiten. Damit können künftig beim Lebensmitteleinkauf durch öffentliche Einrichtungen Kriterien wie Regionalität, Frische und Nachhaltigkeit für alle Lebensmittel berücksichtigt werden.


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