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BEZIRK RIED. Laut Aussagen des österreichischen Gemeindebundes wird der Trend der Abwanderung von ländlichen Regionen in die Städte und Zentralräume anhalten, wenn nicht rasch gegengesteuert wird. „Beispiele aus Bundesländern wie der Steiermark oder Tirol zeigen uns ganz eindringlich, wie rasch das Land verödet, wenn junge Familien in der Region zu wenig Perspektiven sehen“, warnt SPÖ-Bezirksvorsitzender, Landtagsabgeordneter Christian Makor.

V. l.: Bgm. Johann Jöchtl (Waldzell), Bgm. Franz Schöberl (Mühlheim), Bürgermeisterin Roswitha Schachinger (Wippenham), Landesrätin Birgit Gerstorfer und Bgm. Friedrich Hosner (Geiersberg) beim oberösterreichischen SP-Bürgermeister-Treffen in Linz, bei dem über das Thema „Würdige Arbeit“ in den Gemeinden diskutiert wurde. Foto: SPÖ

„Gerade in der Diskussion um den Erhalt lebenswerter Regionen spielt die Frauenpolitik eine wesentliche Rolle. Ländliche Regionen müssen für Frauen attraktiv sein, das heißt aber auch, dass sich die Politik den Anforderungen eines modernen Frauenbildes stellen muss. Dazu gehört der flächendeckende Ausbau der Kinderbetreuung ebenso, wie flexible und lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle und eine gute kommunale Infrastruktur. Von der Kinderbetreuung bis zum Breitbandausbau gibt es enormen Aufholbedarf“, so Bürgermeisterin Roswitha Schachinger aus Wippenham.

Ausbau der Kinderbetreuung

„Gerade die sozialdemokratisch geführten Gemeinden haben sehr frühzeitig mit dem Ausbau der Kinderbetreuungsangebote begonnen und ernten nun vielfach die Früchte dieser Anstrengungen, indem sie starken Zuzug und eine hohe wirtschaftliche Dynamik verzeichnen. Die SPÖ-Kampagne für würdige Arbeit greift viele dieser kommunalpolitisch bedeutsamen Themen auf. So gehen wir mit der Forderung nach einem Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung völlig neue Wege. Auch unser Vorschlag nach einer Aufgaben- und Verwaltungsreform mit dezentralen Verwaltungseinheiten ist als Beitrag zum Erhalt der kommunalen Wertschöpfung und Attraktivität der Regionen zu sehen“, so Makor abschließend.


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