Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

RIED. Die Schmidt Holding war am Freitag Gastgeber einer Diskussion von Leitbetriebe Austria zum Thema der Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit Familien- und Jugendministerin Sophie Karmasin sowie einer Reihe von Unternehmerinnen und Unternehmer.

Wirtschaftsgespräch bei der Schmidt GmbH (v. l.): Christian Fuchs (Präsident OÖ Exportclub), Edda und Maximilian Schmidt (Schmidt Holding), Ministerin Sophie Karmasin, Monica Rintersbacher (Geschäftsführerin Leitbetriebe Austria), Karl Dauerböck (Geschäftsführer Schmidt GmbH)

„Familienfreundlichkeit bringt allen etwas“, sagte die Ministerin – unter anderem 20 Prozent weniger Krankenstände, weniger Fluktuation bei den Mitarbeitern und für das eingesetzte Kapital je nach Umfang der Maßnahmen eine Rendite von 20 bis 40 Prozent. Um Österreich zu einem der familienfreundlichsten Länder zu machen, „brauchen wir die Unternehmen“.

Gesetzliche Maßnahmen alleine würden nicht funktionieren. Karmasin erwähnte das Netzwerk „Unternehmen für Familien“ und die Onlineplattform wegweiser-familienfreundlichkeit.at, auf der sich Unternehmer über erste Schritte zu einer familienfreundlichen Unternehmenspolitik informieren können.

Kinderbetreuung

Ein Schwerpunkt der Diskussion war die Kinderbetreuung, bei der es vor allem für kleinere Betrieben Probleme gäbe. Karmasin: „Das kann man nicht den Unternehmen umhängen, das ist in der Verantwortung des Staates.“

In allen Wortmeldungen wurde betont, wie wichtig die Mitarbeiter für die Unternehmen seien. Sissy Roitinger (Roitinger Personal/Frau in der Wirtschaft): „Unser größtes Kapital sind die Mitarbeiter. Wenn Betriebe sich um die Kinderbetreuung kümmern, ist das ein Vorteil, weil sie leichter Mitarbeiter finden.“

Maximilian Schmidt (Bereichsmanager im Familienunternehmen): „Mitarbeiter sind das Um und Auf. Unternehmer müssen soziale Verantwortung übernehmen, um wirtschaftlichen Erfolg zu haben.“ Edda Schmidt: „Unternehmer haben viel Verantwortung. Von uns hängen jeden Monat etwa 1000 Familien ab.“

Sozialsystem

Kritik gab es an Teilen des Sozialsystems. Edda Schmidt: „Wir brauchen das Sozialsystem wie die Luft zum Atmen, aber es darf nicht so leicht missbraucht werden. Wir bekommen nicht genug Mitarbeiter. Wenn jemand nicht arbeitet, aber pfuscht, reicht das Geld oft schon aus.“

Dem stimmte auch die Ministerin zu: „Das System verleitet ein wenig in die Richtung, dass man ganz gut leben kann, wenn man nicht arbeitet.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Ried plant Sicherheitspaket nach Vandalismus im Stadtpark

Ried plant Sicherheitspaket nach Vandalismus im Stadtpark

RIED. Wegen der Präsentation einer Studie zu möglichen Rückwidmungen von Bauland dauerte die Gemeinderatssitzung am 15. Oktober vier Stunden. ...

Tips - total regionalWalter Horn
Glasfaser-Infoabend in Taiskirchen

Glasfaser-Infoabend in Taiskirchen

TAISKIRCHEN. Die BBOÖ Breitband Oberösterreich GmbH baut in der Gemeinde Taiskirchen die Glasfaser-Infrastruktur aus. Alle Interessierten sind ...

Tips - total regionalRosina Pixner
„Wir wissen heute sehr genau, wo unsere Stärken liegen“

„Wir wissen heute sehr genau, wo unsere Stärken liegen“

AUROLZMÜNSTER. Nach der Sanierung richtet sich ESTERMANN neu aus. Peter Estermann und Florian Penninger führen das Unternehmen gemeinsam und ...

Tips - total regionalAnzeige
Firma Estermann aus Aurolzmünster stellt sich nach Sanierung neu auf

Firma Estermann aus Aurolzmünster stellt sich nach Sanierung neu auf

AUROLZMÜNSTER. Nach Abschluss der Sanierung stellt sich der Druck- und Veredelungsspezialist Estermann organisatorisch und strategisch neu auf.  ...

Tips - total regionalRosina Pixner
Löffler bleibt bis 2030 Ausrüster des ÖSV

Löffler bleibt bis 2030 Ausrüster des ÖSV

LINZ. Der Rieder Sportbekleidungshersteller Löffler und der Österreichische Skiverband verlängern ihre langjährige Partnerschaft bis 2030. ...

Tips - total regionalWalter Horn
FACC jubelt über 20 erfolgreiche Jahre für den Standort in Kanada

FACC jubelt über 20 erfolgreiche Jahre für den Standort in Kanada

RIED. Die FACC AG feiert das 20-jährige Jubiläum ihrer Niederlassung in Montreal (Kanada). Der Standort wurde 2006 gegründet, um den ...

Tips - total regionalWalter Horn
Weitere Beiträge