Bioabfall: Anteil der Fehlwürfe scheint zu sinken
RIED. Die Bauhofmitarbeiter der Stadt Ried kontrollierten in den letzten Wochen den Inhalt der Biotonnen genau. Je nachdem, ob kompostierbare Abfälle in den Biotonnen gelandet waren oder nicht, vergaben sie zur Erinnerung oder als kleines Danke zwei verschiedene Tonnenanhänger.

Im Rahmen der aktuellen Kampagne „Bitte kein Plastik in die Biotonne!“ des Bezirksabfallverbandes Ried gemeinsam mit den Kompostierern des Bezirks wird mit Tonnenanhängern darauf aufmerksam gemacht, dass in den Biotonnen zu viel Abfall landet, der dort nichts zu suchen hat.
Aus dem Inhalt der Biotonne entsteht wertvoller Komposthumus. Wenn aber Plastik und anderer Müll in der Biotonne landet, muss der verunreinigte Biomüll aufwändig und per Hand getrennt werden.
Rote und grüne Anhänger
Josef Schilcher, einer der Rieder Bauhofmitarbeiter, welche während der letzten Wochen die Biotonnen entleerten, hat zahlreiche Tonnenanhänger platziert. Neben vielen grünen „Danke“-Anhängern musste er auch einige rote Ampeln vergeben. Eine besonders verunreinigte Biotonne wurde sogar stehen gelassen. Er hat den Eindruck, dass sich die Qualität des Biotonneninhalts seit Beginn der Kampagne bereits leicht verbessert hat.
Harald Hörmanseder vom BAV Ried rät, zur Bioabfallsammlung kompostierbare Maisstärkesäcke zu verwenden, die z.B. im ASZ-Shop in Danner/Aurolzmünster in allen Größen erhältlich sind.
Mehr Fehlwürfe in der Innenstadt
Bauhofleiter Josef Schnötzlinger weiß, dass vor allem in den Biotonnen der Innenstadt viele Fehlwürfe zu finden sind. Dies liegt auch an Passanten, die Müll in die bereitgestellten Biotonnen werfen, obwohl das verboten ist. Sein Appell: „Werfen Sie Plastikflaschen, Dosen und Sackerl nicht einfach achtlos weg, sondern entsorgen Sie sie richtig! Das hilft der Umwelt und auch uns.“


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