Jungbauern: Transparenz und Aufklärung mit Blick auf den Konsumenten
RIED. Die OÖ. Jungbauernschaft mit JB-Bezirksobmann Michael Treiblmeier lud im Rahmen ihres Bildungsprogramms zu einer Info- und Diskussionsveranstaltung „Neue Wege für das Image der Landwirtschaft und in den Dialog mit den Konsumenten gehen“.

Georg Mayerhofer, Jungbauer aus Ortenburg in Niederbayern und Gewinner des Ceres-Award Deutschlands „Landwirt des Jahres 2017“, berichtete dabei über seine Motivation und sein Engagement für den Beruf des Landwirtes. Er betreibt einen Ackerbaubetrieb mit Schweinemast und eine 600-kW-Biogasanlage. Der Junglandwirt ist ständig auf der Suche nach neuen Wegen. So nutzt er für den Maisanbau das Direktsaatverfahren – Strip-till, das er mit einer selbst gebauten Gülleverschlauchungsanlage kombiniert hat. Besonders am Herzen liegen dem Jungbauern Transparenz und Aufklärung mit Blick auf die Konsumenten. Auf seinen informativen, auch für Laien gut verständlichen Blogs erfährt der Konsument vieles über moderne Landwirtschaft.
„Mir hat es einfach gereicht, wie Landwirtschaft von verschiedene Gruppen, die keine Landwirtschaft betreiben in der Öffentlichkeit dargestellt wird. Es kann nicht sein, dass die heutige moderne Landwirtschaft, die auch zu unserem Wohlstand beiträgt, so negativ dargestellt wird“, so der 37-jährige Bayer.
Tierwohl und Umweltthemen
Stefan Kast, Bundesobmann der Österreichischen Jungbauernschaft, betonte, dass es eine hohe gesellschaftliche Erwartung betreffend Tierwohl, Pflanzenschutzmitteleinsatz und Umweltthemen in der Bevölkerung gibt: „Wir müssen die Konsumenten auf den Weg in die Zukunft mitnehmen“, und verwies in diesem Zusammenhang auf die „Open-Bauernhof-Aktion“ der Jungbauernschaft, bei der die Konsumenten eingeladen sind, auf die Höfe zu kommen und sich ein aktuelles Bild zu verschaffen.


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