Arbeitsmarkt: Bildungsmöglichkeiten müssen leistbar sein
RIED. Im Jahresdurchschnitt 2018 lag die Arbeitslosenquote im Bezirk Ried bei 4,1 Prozent und damit deutlich unter dem Oberösterreich-Wert von 5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Zahl der Arbeitslosen um fast 15 Prozent gesenkt werden.

Auch in ganz Österreich lagen die Arbeitslosenzahlen 2018 niedriger als im Vorjahr. Herausforderungen gäbe es dennoch, meinte AMS-Chef Johannes Kopf: „Trotz des viel zitierten Fachkräftemangels brauchen Personen ohne entsprechende Ausbildung immer länger, um wieder in den Arbeitsprozess einsteigen zu können.“
Bedarf kann ohne Zusatzangebote nicht gedeckt werden
Den Bedarf an Fachkräften werde man alleine mit dem bestehenden Angebot von Ausbildungen für Jobsuchende nicht decken können, warnt der Rieder AMS-Geschäftsstellenleiter Klaus Jagereder: „Gerade in kleineren Regionen müssen solche Bildungsmöglichkeiten auch mit Rahmenbedingungen versehen werden, damit sie für interessierte Personen leistbar sind. Erste Überlegungen und Versuche in Ried haben bereits gezeigt, dass diese Rahmenbedingungen für das Zusammenkommen von Ausbildungskursen ausschlaggebend sind.“
Quote niedriger als im Vorjahr
Ende Dezember waren im Bezirk Ried 1.581 Personen (573 Frauen, 1.008 Männer) arbeitslos gemeldet, was einer Arbeitslosenquote von 5,7 Prozent entspricht (Vorjahr: 6.2 Prozent).


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