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RIED. Ende Juni waren im Bezirk Ried 1.381 Personen (684 Frauen, 697 Männer) arbeitslos gemeldet. Zusätzlich besuchen 361 Personen Schulungen. Das entspricht einer Quote von 4,9 Prozent (Vorjahr: 3,2 Prozent).

Das AMS Ried verzeichnet weniger Kurzarbeitsanträge als befürchtet. (Foto: Tips)
Das AMS Ried verzeichnet weniger Kurzarbeitsanträge als befürchtet. (Foto: Tips)

Im Vergleich zum Mai ist das eine deutliche Verbesserung. Vor einem Monat waren noch 1.649 Personen (5,9 Prozent) arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote im Bezirk Ried ist damit deutlich niedriger als in Oberösterreich (6,4 Prozent / Vorjahr: 4 Prozent) und Österreich (10,1 Prozent / Vorjahr: 6,5 Prozent).

Weniger Kurzarbeit

Auch bei der Kurzarbeit sieht der Rieder AMS-Geschäftsstellenleiter Klaus Jagereder erste positve Signale: „Bisher haben 200 Rieder Unternehmen den Antrag auf Verlängerung der Kurzarbeit über die ersten drei Monate hinaus eingebracht. Aber auch bei diesen Anträgen wurden fast immer die Quantitäten – die Anzahl der Mitarbeiter und der Ausfallstunden – deutlich reduziert.“

400 neue Stellen

Knapp 400 Stellenangebote wurden im Juni im AMS Ried neu ausgeschrieben. Jagereder: „Das entspricht bereits wieder den monatlichen Werten vor der Corona-Krise. Viele Unternehmen brauchen Personal.“

Die Zahlen der Lehrstellensuchenden und der freien Lehrstellen liegen leicht über dem Niveau von 2018.


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