Katsdorfer Theaterlabor präsentierte spannendes Theaterprojekt
KATSDORF/RIED IN DER RIEDMARK. Eine Theaterinitiative gemeinsam mit Asylwerbern hat kürzlich ein spannendes Projekt mit dem Titel „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“ auf die Bühnen der Pfarrheime Katsdorf und Ried gebracht.

Das Publikum zeigte sich bei beiden Vorstellungen hochmotiviert und folgte begeistert den Anweisungen des Moderators Jürgen Heib. Lebenssituationen, die im Zusammenhang von geflüchteten Menschen stehen, wurden szenisch dargestellt. Die Zuschauer hatten dabei die Möglichkeit, mit Mitteln des Forumtheaters in die Handlung einzugreifen und zur Konfliktlösung beizutragen.
Methode Forumtheater erfolgreich präsentiert
Seit Mitte April beschäftigte sich das Theaterlabor Katsdorf mit einigen Gleichgesinnten aus der Nachbargemeinde Ried mit Fragen wie: „Was muss geschehen, dass wir Fremdheit und Vorurteile hinter uns lassen, stattdessen dem gegenseitigen Vertrauen und dem freundschaftlichen Miteinander eine Chance geben?“ Das Ergebnis war die Theaterinszenierung „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“ nach der Methode „Forumtheater“. Von seinem Begründer, dem brasilianischen Theatermacher Augusto Boal, wurde diese Spielform auch „Theater der Unterdrückten“ genannt. Die Zuschauer können sich in die dargestellten Szenen einwechseln oder die Schauspieler ersetzen. Es geht um die Antworten auf Fragen: Was würde ich in der dargestellten gespielten Situation tun? Wie können wir durch unsere Ideen und unser Handeln die Szenen verändern? Forumtheater versteht sich auch als Training für Handeln in brisanten Konfliktsituationen.
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