Täter nach acht Monaten ausgeforscht: 30-Jähriger schlug Pensionisten zusammen
EBERSCHWANG. Nach einer verbalen Auseinandersetzung wurde am 20. April 2020 ein 73-jähriger Pensionist in Ried im Innkreis von einem unbekannten Mann brutal zusammengeschlagen. Gut acht Monate später kam die Polizei nun dank eines Zeugens auf die Spur des Täters.

Nachdem sich am 30. Dezember 2020 ein Zeuge bei der Polizei meldete, wird ein 30-Jähriger aus Bosnien verdächtigt, den Pensionisten am 20. April 2020 durch einen kräftigen Stoß mit beiden Händen gegen den Oberkörper, sowie durch mindestens zwei gezielte Fußtritte schwer verletzt zu haben. Zudem konnten weitere Straftaten aufgedeckt werden. Die Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis ordnete eine Festnahmeanordnung gegen den 30-Jährigen an. Der Mann wurde von der Polizei Wels in der Wohnung seiner Eltern festgenommen. Er wurde in die Justizanstalt Ried eingeliefert – es wurde die Untersuchungshaft verhängt.
Polizei bat mehrfach um Zeigenhinweise
„Bereits am 20. April 2020 um 13.45 Uhr verletzte ein bislang unbekannter Täter einen 73-Jährigen aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung am Parkplatz eines Lebensmittel-Discounters in der Kasernstraße in Ried im Innkreis durch einen kräftigen Stoß mit beiden Händen gegen den Oberkörper, sowie durch mindestens zwei gezielte Fußtritte gegen den Körper des am Boden liegenden Pensionisten. Der Grund für den Angriff war eine vorangegangene, verbale Auseinandersetzung im Kassenbereich des Discounters gewesen. Es sei um den nicht eingehaltenen Sicherheitsabstand betreffend COVID-19 Maßnahmen durch den unbekannten Täter und seine weibliche Begleitung gegangen. Der Pensionist wurde bei dem Angriff schwer verletzt“, so die Polizei in einer Nachtragsmeldung zur Tat.


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