Traditionelles Frühjahrskonzert des Brucknerbund Orchesters
Ried. Der Termin des traditionellen Frühjahrskonzertes am Samstag, 1. April, um 20 Uhr in der Jahnturnhalle Ried fällt heuer in die Passionszeit. Das Konzert bietet Werke großer Komponisten, ein Programm voll Melodienreichtum mit besinnlicher Note.

Das Programm umfasst unter anderem „Parsifal“, Richard Wagners letztes, als „Bühnenweihfestspiel“ überschriebenes Werk.
Außerdem wird das 1893 in Paris erstmals aufgeführte Schauspiel „Pelléas et Mélisande“ von Maurice Maeterlinck aufgeführt, das als Hauptwerk des Theaters des Symbolismus gilt. Die verbotene, übersinnliche und todgeweihte Liebe der beiden Titelfiguren hat, wie der ähnlich emotionale Tristan-Stoff, viele Komponisten zu Werken angeregt. Der Thematik entsprechend dominieren dunkle Farben und schwermütige Klänge, die Dramatik und Pathos nicht vermissen lassen.
Ebenfalls im Programm findet sich das Terzett „Tremate, empi, tremate“ von Ludwig van Beethoven und „Stabat Mater“ in f-moll, das Franz Schubert seinem Bruder Ferdinand widmete. Mit seinen Chören, Arien und Ensembles reiht sich das Werk formal in die kirchenmusikalische Tradition ein und schwankt musikalisch zwischen oratorienhaft-statischen Abschnitten und Teilen mit liedartig-schlichten Melodien, chromatisch angereicherter Harmonik und intensiver Textausdeutung, wie man sie aus seinen späteren Liedern und Chorwerken kennt.
Mitwirkende Solisten sind Eva-Maria Schinwald (Sopran), Martin Kiener (Tenor) und Reinhard Mayr (Bass). Außerdem wirken beim Frühjahrskonzert das Collegium Vocale Linz (Einstudierung: Josef Habringer), die Andorfer Chöre (Einstudierung: Gerhard Penzinger) und das Brucknerbund Orchester Ried mit. Dirigiert wird das Frühjahrskonzert von Gunter Waldek.
Samstag, 1. April, 20 Uhr
Jahnturnhalle Ried
Karten: 16–21 Euro (Jugendliche und Studenten: 9 Euro, Kinder frei) Vorverkauf: 14–19 Euro in allen Raiffeisenbanken in Österreich


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