Schau, schau! Vier Künstlerinnen
RIED. In der Sonderausstellung „Schau, schau! Vier Blickwinkel“ präsentieren vier Künstlerinnen der Innviertler Künstlergilde – Hanna Kirmann, Sigrid Kofler, Martina Waldenberger und Heidi Zenz – im Museum Innviertler Volkskundehaus ihre Werke.

Die Vernissage findet am Donnerstag, 9. Juni, um 19 Uhr statt (Eingang Stadtsaal). Die Ausstellung dauert bis zum 1. Oktober.
Die „passenden Worte“ zur Ausstellung spricht die Kunsthistorikerin Eva Manner. Rieds Bürgermeister Bernhard Zwielehner wird die Eröffnung vornehmen. Musikalisch gestaltet wird die Eröffnung von Jo-Jo – Johann Reiter (Tenorhorn/Posaune) und Josef Braun (Gitarre).
Vier Künstlerinnen
Hanna Kirmann, die die baukünstlerischen Wettbewerbe für das Rieder Freizeitbad und die Stifterschule für sich entscheiden konnte, bewegt sich gerne im Spannungsfeld zwischen äußerer Hülle und inneren Werten. Sie stellt die Serien „Chimären“ (Radierungen) und „Saatgut“ (Acryl auf Leinwand) aus.
Sigrid Kofler stellt auf Basis ihrer naturwissenschaftlichen Ausbildung und ihrer Auseinandersetzung mit Kunst Fragen nach Ursprung und Zukunftsperspektiven des Menschen als Kulturwesen. Sie zeigt (nicht ohne Humor) das Projekt „KIN“ – Artenvielfalt aus glasierter Keramik.
Neben ihrer Unterrichtstätigkeit arbeitet Martina Waldenberger in den Bereichen Malerei und Grafik, wobei die unmittelbar umgebende sichtbare Welt ihr Sujetfundus ist. Scheinbar banale Dinge wie Haushaltsutensilien, Faltenwürfe, Strukturen oder Gräser werden zum bildwürdigen thematischen Inhalt ihrer Malerei beziehungsweise Druckgrafik.
Die Bilder, Objekte und Installationen von Heidi Zenz hingegen sind Ergebnisse ihrer Such- und Sammelleidenschaft in der Natur sowie des prozesshaften Weges, den sie geht, bis ihre Kunstwerke entstehen. Ihre aktuell gezeigten Werke entstanden unter anderem aus Birkenkohle, Birkenasche, Alge und Erde.


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