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RIED. Oberösterreich steht heuer musikalisch im Zeichen des 200. Geburtstages von Anton Bruckner. Auch in Ried wird es dazu Veranstaltungen geben.

Anton Bruckner wurde am 4. September 1824 in Ansfelden geboren (Foto: OÖ Landes-Kultur GmbH)
Anton Bruckner wurde am 4. September 1824 in Ansfelden geboren (Foto: OÖ Landes-Kultur GmbH)

Der lokale Bezug von Bruckner zu Ried ist allerdings überschaubar: Der Rieder Verleger Josef Kränzl brachte 1865 als erstes gedrucktes Werk von Anton Bruckner den „Germanenzug“ (WAB 70) heraus.

Das Brucknerbundorchester Ried, das heuer sein 70-jähriges Bestehen feiert, erhielt seinen Namen auch nicht, weil Bruckner eine besonders enge Beziehung zu Ried hatte, sondern weil der Name des bedeutendsten oberösterreichischen Komponisten für die Benennung eines Orchesters naheliegend war.

Drei Termine bis Juni

Am Sonntag, 31. März um 19 Uhr wird die Dirigentin Katharina Wincor mit dem Oö. Jugendsinfonieorchester in der Jahnturnhalle neben Haydns 101. Sinfonie auch Anton Bruckners 7. Sinfonie in E-Dur aufführen.

Am Donnerstag, 16. Mai um 19 Uhr folgt in der Stadtpfarrkirche ein Konzert der Militärmusik Oberösterreich zusammen mit der Rockgruppe Camouflash, einem Chor, Solistinnen und Solisten sowie einem Organisten.

Unter dem Titel „Anton Bruckner und Ried im Innkreis“ kann man am 13. Juni im Volkskundehaus einen Blick einen Blick auf die Hintergründe der Entstehung des „Germanenzuges“ und die damals noch junge Stadt Ried zu werfen. Zudem liest Christian Schacherreiter im Stadtsaal aus seinem neuen Roman „Bruckner stirbt nicht“. Musikalisch begleitet wird er von Paul Cartianu, Klavier, Nora Geroldinger, Mezzosporan, und Bläsern der Landesmusikschule Ried.


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