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RIED. In der von Hanna Kirmann und Harald Herkner kuratierten Ausstellung „Ach Anton, genial ist so ein großes Wort…“, die am 22. August in der „Gilde“ am Kirchenplatz eröffnet wird, beschäftigen sich mehrere Künstler der Innviertler Künstlergilde (IKG) mit Anton Bruckner.

Hans Heis: „Idylle mit Anton“, 2024 (Foto: IKG)
  1 / 2   Hans Heis: „Idylle mit Anton“, 2024 (Foto: IKG)

Bruckner, dessen Geburtstag sich am 4. September zum 200. Mal jährt, wird aufgrund seines musikalischen Wirkens besonders in Oberösterreich höchst geschätzt. Er hat sich aber auch international fest in die Musikgeschichte eingeschrieben.

Doch es gibt auch den widersprüchlichen Menschen hinter dem musikalischen Genie, der unangepasst, zweifelnd und mitunter ungeschickt, sich möglicherweise in vielerlei Hinsicht ein „normaleres“ Leben gewünscht hätte. Diese Grauzonen zwischen der Existenz als Person des öffentlichen Lebens und dem Privatleben als Genie untersucht die Ausstellung.

Eröffnung

Zur Vernissage am 22. 8. um 19 Uhr finden auch eine Lesung von Karl Ellinger und musikalische Darbietungen von Sepp Kili statt. Gezeigt werden vielfältige zeitgenössische Werke aus Malerei, Grafik, Fotografie, Installation und Skulptur.

Teilnehmer

In der Ausstellung sind Werke von folgenden Künstlern zu sehen: Hannelore Demel, Hans Heis, Harald Herkner, Elisabeth Jungwirth, Hanna Kirmann, Harald Mairböck, Helga Ortner, Andreas Roser, Günter Schaubeder, Elisabeth Wimmer, Elisabeth Wimmer-Röck.

Vernissage: Donnerstag, 22. August, 19 Uhr
Ried, „Gilde“, Kirchenplatz 11
Ausstellungsdauer: bis 18. 9.
Öffnungszeiten: jeden Mittwoch 16 – 19 Uhr
Kuratorinnenführung: So., 1. September, 15 Uhr

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