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Konzertabend rund um Stabat Mater in der Rieder Kapuzinerkirche

Rosina Pixner, 15.03.2026 14:00

RIED. Der Musiker und Komponist Martin Gasselsberger präsentiert am Sonntag, 29. März, um 18 Uhr in der Kapuzinerkirche ein eindrucksvolles Werk über Schmerz, Dankbarkeit und die Kraft der Begegnung. 

Martin Gasselsberger (Foto: Reinhard Winkler)
Martin Gasselsberger (Foto: Reinhard Winkler)

In der Kapuzinerkirche erklingt ein außergewöhnliches Konzert rund um das Stabat Mater, ein mittelalterliches Gedicht, das die Mutter Jesu in ihrem Schmerz um den gekreuzigten Jesus als zentralen Inhalt hat. Acht kontrastreiche Sätze spannen einen Bogen zwischen stiller Klage und aufbrechender Freude. Im Zentrum steht Maria – im lateinischen Urtext als Schmerzensmutter besungen, in moderner deutscher Lyrik existenziell neu befragt: als Dank an die Mütter für das Geschenk des Lebens und als Raum lebendiger Begegnung.

Schwebende Lyrik, stilvoll eingebettet in Einstimmigkeit wie spröder Zweistimmigkeit nahe Arvo Pärt, trifft auf treibende Rhythmen in moderner Tonsprache. Diese pop-jazzigen Elemente verbinden sich mit zeitloser musikalischer Tradition zu einer Sakralmusik, in der Vergangenheit und Gegenwart zugleich hörbar werden. Die streng komponierten Chorsätze landen in improvisierten Instrumentalpassagen von Vibraphon und Klavier. Tim Collins und Komponist Martin Gasselsberger agieren aus dem Moment heraus und verleihen dem Werk eine Gegenwärtigkeit, die geistliche Musik heute neu erlebbar macht. So begegnen sich Tradition und Individualität, Liturgie und künstlerische Freiheit.

Zwischen Tradition und zeitgenössischem Ausdruck

Der traditionelle Chorklang trifft auf individuellen Ausdruck. Die beiden kongenialen Musiker Tim Collins (Vibraphon, Marimba) und Martin Gasselsberger (Klavier) verleihen der Aufführung durch ihr improvisatorisches Spiel jene Spannung, aus der besondere Aktualität erwächst.


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