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BEZIRK RIED. Es war eine kleine Premiere: Normalerweise findet der Bewerb um das Funkleistungsabzeichen in Bronze jährlich in der Landes-Feuerwehrschule in Linz statt. Aufgrund der Pandemie wird dieser heuer jedoch in den jeweiligen Vierteln und als Leistungsprüfung abgehalten.

Die intensive Ausbildung hat sich bezahlt gemacht. BFKDO Ried/Bruckbauer
Die intensive Ausbildung hat sich bezahlt gemacht. BFKDO Ried/Bruckbauer

Für das Innviertel ging dieser in der Neuen Mittelschule in Mettmach über die Bühne. 151 Florianis aus den Bezirken Braunau, Ried und Schärding stellten dazu seit den frühen Morgenstunden im jeweils zwei Stunden-Takt ihr erlerntes Wissen unter Beweis. Innviertel-Bewerbsleiter Johann Schnetzlinger: „Auch für einen alten Hasen wie mich ist es immer wieder eine kleine Herausforderung. Die intensiven Vorbereitungsabende in den jeweiligen Bezirken haben sich aber doppelt bezahlt gemacht und so durften am Ende nahezu fast alle das bronzene Funkleistungsabzeichen freudig mit nach Hause nehmen.“ Aber auch für das mehr als 100-Mann starke Bewerter- und Organisationsteam im Hintergrund war es eine kleine Mammutaufgabe. „Die Feuerwehren sind ein Garant für Sicherheit und Organisationstalent im Land“, betonte Landes-Feuerwehrkommandant Robert Mayer anlässlich der Abschlussfeier des ersten Turnus, der sich selbst ein Bild machte und den Teilnehmern feierlich das Leistungsabzeichen übergab.

Volle Punktzahl

Für viele davon war es die erste Leistungsprüfung und der Beginn einer erfolgreichen Feuerwehrkarriere. So auch für Lisa Ebner von der Freiwilligen Feuerwehr Tiefenbach-Wietraun in Taiskirchen, die als einzige die Leistungsprüfung fehlerfrei meisterte und die volle Punktzahl erreichte.


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