Erfolg für Innviertler Mundartautoren
SCHÄRDING. Im Rahmen der Biennale der Volkskultur wurde auch der Hönig-Preis für gereimte Mundartdichtung vergeben.

Bei diesem vom Stelzhamerbund initiierten Wettbewerb waren Gedichte in der Tradition Franz Hönigs gefragt. Der in Ried geborene Innviertler und spätere Bürgermeister (1909 – 1937) von Kremsmünster wurde zum einflussreichsten Mundartdichter des Traunviertels. In Ried erinnert eine Straße an den zu seiner Zeit sehr beliebten Autor, der in Gedichten und balladenhaften Reimerzählungen seinen Mitmenschen auf unterhaltsame Weise einen Spiegel vorhielt.
Aus einer Vielzahl von eingereichten Beiträgen reihte die Jury die Werke von zwei Innviertler Autorinnen und einem Autor unter die besten zehn.
Theresia Lindner aus Hohenzell überraschte mit einer erfrischenden „Aschermittwochspredigt“, der aus Brunnental bei Schärding stammende Hans Hoiß begeisterte als Dritter mit einem zeitgemäßen Text zum Thema Gendern und Gertraud Felix aus Eberschwang durfte mit einem Gedicht in Hönig-Manier den ersten Preis in die Stelzhamer-Region holen.
Eine weitere gebürtige Innviertlerin, Christine Schilcher aus Vöcklabruck, ergänzte den Erfolg mit dem zweiten Platz.
So kehrte dieser Preis als gelungene Initiative zur Förderung und Belebung der Mundartdichtung zu den Wurzeln seines Namensgebers zurück.


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