Margarete Hütter leitete 40 Jahre den A-Cappella-Chor Mettmach
METTMACH. Margarete Hütter leitete 40 Jahre lang den A-Cappella-Chor Mettmach. Corona-bedingt konnte die letzten beiden Jahre kein Konzert stattfinden. Den letzten Auftritt hatte der Chor beim Frühlingskonzert im Mai 2019 im Sparkassen-Stadtsaal in Ried. Die Chorleiterin legte nun Ende Februar ihre Tätigkeit nieder.

Unter der Chorleitung von Margarete Hütter wurden Messen, Adventkonzerte, Benefizkonzerte, Hochzeiten, Frühjahrskonzerte und vieles mehr gesungen. Sämtliche Aktivitäten des Chores hat sie auf privater Basis organisiert. Dank der Unterstützung von Firmen und der freiwilligen Spenden bei den Auftritten konnten auch jährlich Ausflüge organisiert werden und auch Geld für die Kirchenorgel oder an das Förderzentrum in Pramet gespendet werden. Den Notenankauf für den A-Cappella-Chor hat Familie Hütter ebenfalls privat finanziert. Bedanken möchte sich die Chorleiterin auch bei der Marktgemeinde, die dem Chor 20 Jahre lang ein Probenlokal kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Die ersten 20 Jahre wurde in den Privaträumen der Familie Hütter geprobt. „Da wir in dieser Zeit kein Instrument zur Verfügung hatten – außer einer Stimmgabel –, trägt der Chor den Namen A-Cappella-Chor – also singen ohne Instrument“, erzählt die langjährige Chorleiterin. Zu den verschiedenen Auftritten haben später immer wieder Chormitglieder zur instrumentalen Bereicherung beigetragen. Nachdem die gesamte Familie Hütter sehr musikalisch ist, sprach man in Mettmach schon von den „Hütter-Festspielen“. „Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist“, resümiert die leidenschaftliche Chorleiterin Margarete Hütter nach 40 Jahren.


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