Ein Denkmal für den Grafenstein
WALDZELL/KOBERNAUSSERWALD. Der Grafenstein im Kobernaußerwald wurde vor über 250 Jahren als bayrisch-österreichischer Grenzstein eingesetzt um eine jahrhundertelange Grenzstreitigkeit zwischen den Grafen von Burghausen und Frankenburg zu beenden. Jetzt hat er ein Denkmal erhalten.

Er steht an einem sehr abgelegenen, ruhigen Platz, dort wo heute die Gemeinden Fornach und Pöndorf im Hausruckviertel und Waldzell im Innviertel zusammentreffen. Mit Erlaubnis der Österreichischen Bundesforste und dem Nachkommen des einst Schaupschen Forstbetriebes Redltal errichteten Hans Hermandinger und Hans Jöchtl aus Waldzell, Gerhard Bayer aus Pöndorf und Franz Steiner aus Fornach ein Denkmal für diesen historischen Grenzstein. Es besteht aus zwei Meter hohen „Grafensesseln“ mit den jeweiligen Gemeindewappen und einer Infotafel, die die Bedeutung des wuchtigen Grenzsteines erklärt. Die Besucher dieses Kraftplatzes können sich auch in ein Gästebuch eintragen. Bezirkshauptfrau Yvonne Weidenholzer hat ihn seiner Bestimmung übergeben. Bei einem gemütlichen Beisammensein wurde die gute Nachbarschaft zwischen den drei Gemeinden bekräftigt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden